(Nr.: 1401):
Aktuelle Lage: Ein kräftiges Sturmtief mit Kern zwischen Irland und Island versorgt Norddeutschland mit kräftigen Wind und Regen. Über Süddeutschland herrscht dagegen noch ein Hoch über Norditalien. Hier ist es vom Wetter her etwas ruhiger. Auch morgen wird sich an der Konstellation nichts grundlegendes ändern. Erst im Laufe des Tages wird sich das Tief langsam nach Nordirland verlagern.
Aktuell gibt es in Mecklenburg-Vorpommern Regen. Er zieht rasch nach Osten weiter. Von Westen her folgen Schauer und kurze Gewitter.
Vorhersage: Der Regen zieht rasch nach Osten weiter. Er erreicht in den nächsten Minuten den äußersten Osten des Landes. Von Westen her trocknet es wieder ab. Vereinzelt sind aber kurze Schauer, eventuell auch kurze Gewitter möglich. Auch die Sonne kommt zwischendurch zum Vorschein. Die Temperatur liegt bei 10 bis 11 Grad am Nachmittag. Der Wind kommt bis in die frühen Nachmittagsstunden zeitweise noch stark aus Südwest. Er lässt nach dem Durchzug des Regens etwas nach, ist dann meist mäßig, an der Küste frisch, über der Ostsee und östlich Rügens bis in die Abendstunden stark bis stürmisch unterwegs. Anfangs sind Sturmböen möglich. Diese werden am Nachmittag nur noch über der Ostsee und in Schauernähe auftreten. Sonst lässt auch in Böen der Wind vorübergehend nach.
Am Abend und in der Nacht ist es wechselnd wolkig und entlang der Küste trocken. Die südlichen Landesteile können leichten Regen von Brandenburg abbekommen, jedoch nur vereinzelt. Für die meisten wird die Nacht trocken verlaufen. Auf 8 Grad im Ostteil des Vorhersagegebietes und 6 Grad im übrigen Land geht die Temperatur bis zum Sonnenaufgang zurück. Am Abend ist der Wind verbreitet schwach bis mäßig aus Südwest unterwegs. Dieser dreht im weiteren Verlauf auf südliche Richtungen, gewinnt erneut an Stärke und erreicht in Böen zum Morgen verbreitet die Stärke 9 an der Küste auch vereinzelt die Stärke 10.
Bereits mit Sonnenaufgang werden die Wolken im Nordwesten wieder dicht sein und die ersten Tropfen werden aus ihnen fallen. Diese dichten Wolken breiten sich im Verlauf des Vormittags über das gesamte Land aus und bringen gelegentlich leichten bis mäßigen Regen. Das setzt sich bis in die Abendstunden fort. Die Sonne zeigt sich nur am Morgen östlich der A19. Am Nachmittag wird sich nicht mehr zum Vorschein kommen. Einziges positives an dem Wetter sind die Temperaturen. Sie steigen auf 12 bis 13 Grad an. Dazu wird der Wind am Vormittag seinen Höhepunkt erreichen. Dann kommt er frisch bis stark, über der Ostsee stürmisch aus Südwest. In Böen erreicht er im gesamten Land Sturmstärke. Mittags und nachmittags lässt er dann vorübergehend spürbar nach, dreht erneut auf südliche Richtungen. Weiterhin gibt es stürmische Böen.
Aussichten bis Donnerstag: Am Dienstag wird das Tief voraussichtlich über Nordirland auf die Nordsee ziehen. Der hohe Luftdruck wird weiter nach Osten und Südosten verdrängt werden. Neben dichten Wolken und Regen gibt es auch weiterhin Sturm in Norddeutschland und auf den Bergen. Mittwoch liegt das Tief dann mit seinem Kern über Dänemark. Es wird sich langsam abschwächen. Damit verbunden lässt auch der Wind deutlich nach. Übrig bleiben dichte Wolken und auf der Rückseite wird kühlere Luft polaren Ursprungs nach Mitteleuropa geführt. Es werden nur noch selten zweistellige Temperaturen erreicht. Donnerstag liegt das Tief dann über Südskandinavien. Ein Azorenhoch verstärkt seinen Einfluss in Westeuropa und zunehmend auch in Mitteleuropa.
In der Nacht auf Dienstag trocknet es vorübergehend ab. Es bleibt aber meist dicht bewölkt. Bereits in den Morgenstunden kommt von Westen her neuer Regen auf. Mit 11 Grad als Tiefstwert bleibt es verhältnismäßig mild. Der Wind frischt am Abend stark auf, kommt in der Nacht stürmisch aus südlichen Richtungen und erreicht in Böen verbreitet die Stärke 8, an der Küste 9, über der Lübecker Bucht vereinzelt 10.
Am Vormittag überquert uns ein Regengebiet rasch von West nach Ost. Bereits in den Mittagsstunden trocknet es von Westen her ab und die Wolkendecke lockert auf. Nach Osten kann sich der Regen bis in die Abendstunden halten. Dafür steigt die Temperatur am Vormittag nochmals auf 12 bis 13 Grad an. Nach dem Regen geht sie im Westteil des Landes langsam zurück. Am Vormittag kommt der Wind stark bis stürmisch aus Südwest und erreicht in Böen weiterhin Sturmstärke. Mittags und nachmittags lässt er dann erneut spürbar nach, bevor er am Abend wieder auffrischen wird.
Am Abend lässt auch im Osten des Vorhersagegebietes der Regen nach und die Wolkendecke lockert auf. Nach Mitternacht ist es im gesamten Land trocken. Auf 8 bis 6 Grad geht die Temperatur zurück. Dazu kommt der Wind im Binnenland mäßig, Richtung Küste frisch bis stark, über der freien Ostsee stürmisch aus Südwest. Bis in die Morgenstunden gibt es Sturmböen.
Im Verlauf des Mittwochs beruhigt sich der Wind auch an der Küste. Hier kommt er dann meist mäßig bis frisch aus Südwest. Im Binnenland ist er allgemein mäßig unterwegs. Dazu wird der Vormittag weitestgehend freundlich verlaufen mit einem Wechsel aus Sonne und Wolken. Zum Nachmittag werden zwar die Wolkenlücken sich schließen, aber es bleibt trocken. Mit 8 bis 9 Grad kommen wir dann zusätzlich in den Genuss der kühleren Luft.
In der Nacht kann die Wolkendecke vereinzelt auflockern. Es bleibt weitestgehend trocken. Mit 8 bis 6 Grad wird es nicht wesentlich kühler. Dafür wird der Wind nur noch schwach bis mäßig unterwegs sein. Er kommt weiterhin aus Südwest.
Am Donnerstag gibt es neben Sonne und Wolken entlang der Küste auch einzelne Schauer. Mit 9 bis 10 Grad liegen wir im, für diese Jahreszeit, normalen Temperaturbereich. Der Wind gönnt sich eine Pause. Er kommt meist schwach bis mäßig aus Südwest.
Hinweis: In der Nacht auf Montag, sowie auch am Montagvormittag verbreitet Sturmböen, an der Küste auch schwere Sturmböen bis Stärke 10. Glätte und Rutschgefahr durch Nässe und Laub. Weitere Informationen finden Sie unter: Warnungen MV
Maik Thomaß, 9.11.2008 12:17

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Quelle: www.hro-wetter.de

