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Wetter Juni 2011Man sollte es nicht glauben, es ist aber so, der Juni ist der niederschlagsreichste Monat im gesamten Jahr. Wer also Feiern wie Hochzeiten o.Ä. im Juni plant, sollte auch das berücksichtigen. Aber auch sonst bietet der Juni jede Menge Abwechslung, meist in Form von Gewittern und teils auch schon stabile Hochdrucklagen. Im Schnitt erreicht das Wetter im Juni 15,4 Grad und durchschnittlich fallen 85 Liter Niederschlag pro m².
Das Langfristmodell geht - Stand 18. März 2011 - von einem normalen Temperaturverlauf und leicht erhöhter Niederschlagsintensität im Juni 2011 aus. Hier gibt es eine Zusammenfassung der Prognosen zum Wetter Juni 2011
Re: Wetter Juni 2011Wie sieht es derweil an den Tag für die Herren aus? Ist da eine Radtour oder Grillparty drin oder sitzt man eher im Regen?
Weiße Pracht im Winter, Sonne und Gewitter im Sommer, mehr will ich doch gar nicht!
Re: Wetter Juni 2011Für den Vatertag schiebt sich wieder Hochdruck über Deutschland. Nach dem europäischen Wettermodell etwas schneller, nach dem Amerikanischen etwas langsamer. Die Temperaturen könnten demnach zwischen 17 und 22 Grad liegen und es sollte weitestgehend niederschlagsfrei sein - Wahrscheinlichkeit liegt bei rund 60%
Re: Wetter Juni 2011
85 Liter Niederschlag - ich glaube soviel kamen in der Rheinpfalz im ganzen Jahr 2011 bis jetzt nicht zusammen
Re: Wetter Juni 2011So, machen wir zunächst einmal das Wetter am Vatertag 2011: es gilt als relativ gesichert, dass das Wetter am Vatertag 2011 südlich des Mains trocken bleibt. Nördlich davon gibt es leichten Regen - der Himmel zeigt sich meist bedeckt, im Westen auch aufgelockert. Die Temperaturen steigen im Allgemeinen auf Werte zwischen 16 und 22 Grad.
Im weiteren Verlauf für das Wetter im Juni 2011 zeichnet sich ein Hochdruckgebiet über Mitteleuropa ab. Damit steigen die Temperaturen auf Werte zwischen 20 und 25 Grad. Je nachdem wie stark der Einfluss der Mittelmeertiefs wird, kann es im Süden auch feucht warm werden, während in Norddeutschland die Aussichten auf Niederschlag im Juni 2011 weiterhin schlecht sind
Re: Wetter Juni 2011Hey Guenther oder Michael,
Der dänische wetterbericht sieht für Montag sehr schönes und warmes Wetter im äußersten Norden, und ab nächster Woche Donnerstag bzw. Damstag ein mächtiges Hoch, dass über mehrere Tage (Wochen) warmes bis sehr warmes Wetter bringen wird mit viel wolkenlosem Himmel. Wetteronline.de sieht dieses Hoch schön Ab Mittwoch. Wie seht ihr das? http://www.dmi.dk/dmi/index/danmark/byv ... tm?by=6300 http://www.dmi.dk/dmi/index/danmark/gra ... dsvejr.htm http://www.wetteronline.de/Schleswig-Ho ... nsburg.htm mfG Daniel
Re: Wetter Juni 2011Turbulent wird es vor allem am Dienstag/Mittwoch südlich der Mittelgebirge, denn die vorderseitig einfließende Warmluft aus Süden hat viel Energie in sich, welche sich in Form von kräftigen Gewittern und Schauern umwandelt. Wo und Wie genau, lässt sich wahrscheinlich erst am Dienstag vorhersehen - Das Zentrum scheint aber eher im Süden zu liegen (50 Liter pro m² binnen 24 Stunden südlich des Mains).
Im weiteren Verlauf - und damit auch zum Wetter an Vatertag 2011 - setzt sich dann das Hochdruckgebiet durch, wie es in den letzten Tagen auch angekündigt wurde und wagt sich gefährlich weit nach Norden vor, so dass sich im Mittelmeerraum Platz für ein Tiefdruckgebiet ergibt. Somit steigt die Gefahr einer Troglage zu Pfingsten. Insgesamt betrachtet fällt im Süden mehr Regen als im Norden - im Norden sieht es echt schlecht aus, was Niederschlag in den nächsten 10 Tagen angeht (mit Ausnahme um den 1. Juni herum) Nochmal zum Wetter am Vatertag 2011 - 19 bis 24 Grad und minimale Regentendenz südlich der Donau
Re: Wetter Juni 2011Da hat man ja echt noch einmal Glück gehabt mit dem Wetter am Vatertag 2011 - nach den voraussichtlich unwetterartigen Regenfällen vom 31. Mai und 1. Juni 2011 beruihigt sich das Wetter wieder. Zwar steigen die Temperaturen nicht gerade auf sommerliche Werte, es dürfte aber ausreichend sein.
Re: Wetter Juni 2011Die Wetterbesserung über Süddeutschland macht am Mittwoch aufgrund der Scherungssituation von Nordwesten her nur langsame
Fortschritte. Die Temperaturen erscheinen mit 10 bis 15 Grad Maxima ungewohnt kühl. Die Gebiete nördlich der Mittelgebirge gelangen dagegen unter den Einfluß eines neuen Hochs, das sich über die Britischen Inseln nach Norddeutschland und zur Ostsee ausdehnt. Die eingeflossene Subpolarluft wird dabei bereits wieder erwärmt. Der Hochdruckeinfluß bleibt im Norden bis über das kommende Wochenende hinweg erhalten. Höchstwerte bis über 20 Grad. Im Süden liegen noch Reste von feuchter Luft, die bei flacher Druckverteilung und zunehmender diabatischer Erwärmung ab Samstag wieder zu Gewitterbildungen neigt. Im weiteren Verlauf liegt Mitteleuropa vorderseitig eines Troges über dem Ostatlantik und Westeuropa, so dass bei weiterhin flacher Druckverteilung nächste Woche mit Gewittern und Schauern gerechnet werden kann, die sich auch in den bisher zu trockenen Norden ausweiten können. Gruß Günter
Re: Wetter Juni 2011Wie wäre es denn mal zur Abwechslung mal mit Niederschlag für alle?
Im Laufe der nächsten Tage verliert das Hochdruckgebiet mehr und mehr seinen dominanten Status über Mitteleuropa. Stattdessen gelingt es dem Mittelmeertief einen Trog herbeizuführen, der uns in Deutschland mit feuchtwarmer Luft versorgt. In den nächsten Tagen gibt es bei Tageswerten um 20 bis 25 Grad immer wieder gewittrige Regenschauer - zunächst nur im Süden, bis Sonntag Abend auch im Norden. Diese Niederschläge können unterschiedlicher Intensität sein, werden jedoch großräumig gerechnet, so dass überall etwas Regen herunterkommen kann.
Re: Wetter Juni 2011Über Frankreich und dem südlichen Deutschland liegt bereits das erwartete schwachgradientige Gewittertief, das sich gegen die Hochdruckbrücke über Norddeutschland nordwärts ausdehnt.Dabei kommt es im Bereich hochreichend feuchtlabiler Warmluft zu
Gewitteraktivitäten; zunächst im Süden und Westen, am Sonntag und verstärkt ab Montag auch im Norden und Osten. In einzelnen Zellen sind auch Unwetter mit Hagel bei hohen Gewitterindizies möglich. Anfangs bleibt Mitteleuropa noch vorderseitig eines Westeuropäischen Troges in einer zyklonalen Südwestströmung mit weiteren Schauern und Gewitter.23 bis 28 Grad und schwül. Nach Wochenmitte fließt hinter einem Kurzwellentrog jedoch etwas kühlere Meeresluft aus Westen ein, so dass die Luftschichtung stabilisiert wird. Mäßig warm, jedoch weitere schauerartige Regenfälle. Bis zum nächsten Wochenende (Pfingsten) zeigen die mittelfristigen Höhenvorhersagen die Großwetterlage *Tief Britische Inseln*. Dieses Tief beeinflußt uns weitgehend mit durchwachsendem Wetter und schauerartigen Niederschlägen bei Höchstwerten um oder wenig über 20 Grad. Die Sonne müsste bei aufgelockerter Quell- und Schichtbewölkung auch mal zu sehen sein. Die *Singularität Schafskälte* ist an eine zyklonale Nordwestlage gekoppelt, die aber von den Modellen nicht direkt gezeigt wird. Insofern bin ich optimistisch, dass die geschorenen Schafe in diesem Jahr nicht groß frieren müssen. Gruß Günter
Re: Wetter Juni 2011Die nächsten Tage werden schwül-warm, vor allem im Osten wird das feuchtwarme Wetter auch als sehr unangenehm empfunden - immer wieder gibt es z.T. kräftige Gewitter, am Mittwoch auch unwetterartig - anschließend beruhigt sich das Wetter dann wieder bis zum Wochenende und es wird ein wenig kühler
Re: Wetter Juni 2011WIe kommt es das sich sonen Tiefdruckgürtel von Nordskandinavien bis Mittelmeer ausbildet und sich immer wieder neue Tiefdruckzonen (T) bilden? Wie man aus Karten erkennt scheint es ja Mi Do in einer Linie Stuttgart - Würzburg - Magdeburg recht viel regen zu geben wegen eines sich neu gebildeten Tiefdruckgebiets, obwohl Kalt- und Warmfronten schon quer über Deutschland liegen.
( Bei den DWD Prognose Front und Bodndruckkarten sieht man das starke Tief über England dann dieser Gürtel von nord nach Süd) Was ist da der angesprochene Trog? Bin da mit sowas nicht firm, muss noch viel lernen Jedenfalls ist das feuchtwarme Klima grade recht. Schön für die die Gewitter mögen. Heute kam schon mal eins vorbei. Morgen bis Mi sicherlich auch gute Chancen jedenfalls meinen es die Cape werte. Weiße Pracht im Winter, Sonne und Gewitter im Sommer, mehr will ich doch gar nicht!
Re: Wetter Juni 2011Ja, wie kommt es zu einer Großwetterlage *Tief Britische Inseln*?
Z.Zt. erstreckt sich ein langwelliger Höhentrog fast vom Nordpolargebiet über die Britischen Inseln bis nach Spanien. Hat sich solch ein Trog mal etabliert, ist er meist sehr langlebig und bestimmt das Wetter in weiten Teilen West- und Mitteleuropa. Sollte die Phase dieses Troges weiter östlich liegen, würden wir in Mitteleuropa unter der Achse diese Troges liegen, was die gefürchtete Schafskälte bedeuten würde. Aber wie es aussieht, ziehen nur kurzwellige Anteile dieses Langwellentroges über Mitteleuropa nordostwärts und bringen bei relativ flacher Druckverteilung im *Gewittersumpf* bis Mittwoch häufige Gewitteraktivitäten, in Zellen auch Hagel und Sturmböen und isolierten Niederschlagsmengen bis 50 mm. Im Laufe des Mittwoch zieht eine gewittrige Kaltfront von Frankreich her durch, so dass vor allem im Osten dann abends teils wieder heftige linienhaft angeordnete Gewitter auftreten können. Danach wird die Luftschichtung im Bereich der rückseitig einfließenden kühleren Meeresluft wieder stabiler. Im EInflußbereich des weiterhin über den Britischen Inseln liegenden Tiefs bleibt es aber bis Pfingsten durchwachsen mit einigen schauerartigen Regenfällen. Dabei mit 20 Grad oder wenig darüber nur mäßig warm. Gruß Günter
Re: Wetter Juni 2011Donnerwetter wird es die nächsten Tage immer wieder geben, besonders am Mittwoch auch unwetterartig. Anschließend beruhigt sich das Wetter wieder und es wird deutlich kühler. Bis zum kommenden Wochenende werden nur noch Temperaturen zwischen 25 Grad im Osten und 17-20 Grad im Westen, bei Regen auch nur 15 Grad erreicht. Als Regentage kristallisieren sich die Nacht zum Samstag und der Samstag selbst heraus - hier werden nach heutigem Stand vor allem südlich der Mittelgebirge erhebliche Regenmengen gerechnet.
Ha, Günter war mittlerweile schneller
Re: Wetter Juni 2011Heute sind besonders für Ostdeutschland Unwetterwarnungen raus gegeben worden. Auf dem Radar sehe ich momentan nur im Raum Leipzig Regen. In Berlin steigen die Quelltürme immer höher, der sich bald zum Amboss entwickeln kann. Gestern entstand ein neues Niederschlagsfeld bei Berlin auf dem Radar, vielleicht heute wieder.
Von Fugloy im Norden nach Luqa im Süden und von Mykines im Westen nach Bialystok im Osten.
Re: Wetter Juni 2011Hallo,
GFS bastelt an einem deutlichen Unwetter am Mittwoch herum. Nach den aktuellen Karten könnte besonders die Mitte Deutschlands von heftigen Orkanböen betroffen sein. Zudem würde sich unwetterartiger Starkregen gesellen. Natürlich mit Gewittern und Hagel. Außerdem ist die Gefahr von Tornados besonders im Osten erhöht.... Kann man hier eigentlich auch Karten hochladen? Für wie wahrscheinlich haltet ihr das Eintreffen des Unwetters?
Re: Wetter Juni 2011
Entschuldigung, dass ich nachfrage: Was meinst du damit ? Meinst du etwa, dass die Meteorologen von GFS ein Unwetter finden wollen ? Eher denke ich an Unwetterwarnungen, habe ich es richtig verstanden ? Grüße Von Fugloy im Norden nach Luqa im Süden und von Mykines im Westen nach Bialystok im Osten.
Re: Wetter Juni 2011Ich meinte, dass amerikanische Wettermodell GFS sieht eine Unwetterlage am Mittwoch vor...
Entschuldige meine Ausdrucksweise;) Es werden teilweise Niederschlagswerte von über 200 Lieter errechnet ( die Karte findet man auf http://www.wetter24.de) Ausserdem flächendeckender Sturm und auch Orkanböen, sowie Tornados möglich.
Re: Wetter Juni 2011okay, GFS hat nun das extreme Unwetter deutlich zurück gerechnet...
Mal sehen, was am Mittwoch so vom Himmel fällt.
Re: Wetter Juni 2011Hallo,
ich habe mal eine Frage. Seit Tagen gibt es folgendes Phänomen. Es zieht ein riesiges Gewitter und Regengebiet von Süden nach Norden. Und vor Minden (32423 Minden in Westfalen) löst sich dieses Gebiet wie von Geisterhand immer mehr auf. Liegt das am Wiehengebirge? Wir kriegen überhaupt kein Regen.....total merkwürdig. Wie kann sich so ein Regengebiet auflösen?
Re: Wetter Juni 2011Ich kenne mich bei euch in der Gegend nicht aus. Um einen Lee Effekt zu erzeugen sollte der Berg schon um die 600 Meter hoch sein. Gewitter meiden zudem häufig Flußtäler, das kenne ich noch aus meiner Zeit in Esslingen am Neckar. Entweder traf es die Filder (Flughafen) oder das Remstal - selten jedoch das Neckartal
Re: Wetter Juni 2011bei uns im westlichen Niedersachsen das selbe... Speziell der Landkreis Uelzen: wir hatten in diesem Jahr noch kein Gewitter hier....
Es wird zwar immer gewarnt, aber es passiert einfach nichts. Aktuell auch nur leichtes Donnern...
Re: Wetter Juni 2011Ja der Herr Katastrophenmeteorologe Maxiking hat wieder zugeschlagen
Mal sehen, was ich noch lesen kann
Re: Wetter Juni 2011Du kannst dir deine Ironie sparen Günther;)
Es sah in den voherigen Läufen durchaus so aus .... falls du es nicht glaubst kannst du dich gerne bei anderen erkundigen;) Und warum soll ich diese Möglichkeit nicht posten? Es besteht nach wie vor die Möglichkeit, dass schwere Sturmböen/Orkanböen drohen. Allerdings ist es noch nicht abzusehen wo genau ... Das GFS sieht diese Möglichkeit jetzt weiter im Osten... Die unwetterartigen Niederschläge lassen sich nach wie vor in der Mitte Deutschlands lokalisieren. Wir müssen abwarten und gucken was uns die nächsten Läufe so zeigen...
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