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von Guenter5 am 26. August 2010, 07:36
Mitteleuropa liegt z.Zt. im Bereich einer ausgeprägten Westströmung, die aktuell im Süden mehr antizyklonal, im Norden jedoch zyklonal strukturiert ist.
Das zugehörige Wetterbestimmende Tief über England wird ostwärts nach Mitteleuropa gesteuert und beeinflußt mit einem umfangreichen Aufgleitregengebiet den Norden und Westen von Deutschland. Der z.t. starke und gewittrige Regen geht etwa bis heute Abend.
Ganz anders im Süden, wo im Warmsektor bei sonnigem Wetter und nur einzelnen Ac-Wolkenfeldern nochmals Höchstwerte zwischen 25 und 30 Grad erreicht werden.Zusätzlich wird es in der einströmenden Subtropikluft schwül, es weht aber ein kräftiger Südwestwind. Die Wettergrenze liegt etwa an der Mainlinie.
Damit ist es aber bald vorbei, denn die Kaltfront des Tiefs zieht am Freitag mit wieder kräftigen Gewittern im Tagesverlauf auch über den Süden hinweg und führt mit einem Nordmeertrog maritime Polarluft nach West- und Mitteleuropa, so dass die Temperaturen im Rest des Monats bis Montag/Dienstag teilweise kaum mehr 20 Grad erreichen.
In der einfließenden Kaltluft kommt es bei wechselnder Quell- und Schichtbewölkung neben Sonne auch zu einzelnen Schauern.
Gruß Günter
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von franzi2010 am 26. August 2010, 13:41
Genießt´das super sommeliche Wetter im südlichen Teil Deutschlands für alle Nordlichter und in der Mitte wohnenden mit!! Hier ist es grau, recht kalt mit nur 17°C und es regnet ohne Ende  auch wenn es angesagt wurde, ist das echt nicht schön! Vorallem die Wettervorhersagen für kommende Woche sind mal gar nicht witzig: 14°C Höchsttemperatur am Montag? Liebe Grüße Franzi
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von haldirvonlorien am 26. August 2010, 15:10
So, Minden hatte laut Wetterstation 104 l/qm Regen in den letzten 24 Stunden. Die Weser führt viel Wasser, aber sicher völlig normal für einen mitteleuropäischen Sommer..... Wie bereits geschrieben, der Sommer hier im Norden war Ende Juli vorbei. Man konnte es früh in der Natur sehen, dass das Thema Sommer bereits beendet war. Katastrophaler Mai, mäßiger Juni, mieser August - wenigstens der Juli war gut. Tja, man wird so bescheiden. Wir bald wieder Zeit für den Fliespullover....  Update: 19:23 155l /qm2 Wetterstation Minden-Hahlen..........und es war Sommer.... 
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von Guenter5 am 27. August 2010, 19:51
Der Rest dieses Monats lässt sich fast mit April-Wetter vergleichen. Sonne und Quellbewölkung mit einzelnen Schauern wechseln sich ab. Höchsttemperaturen kaum 20 Grad. Rückseitig des nach Polen abziehenden Regentiefs hat die Kaltluftzufuhr ihren Höhepunkt noch nicht erreicht.
Maximum heute Leonberg/Stuttgart 25,0 Grad.
Aber wie schon angedeutet, der Septemberanfang lässt hoffen.
Gruß Günter
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von michael am 27. August 2010, 19:53
Heute war bei uns ein wunderschöner Tag. Temperatur bei 23 Grad, Leichte Bewölkung, dazu kräftiger Wind. Die Kids haben sich was gefreut, als wir Drachensteigen waren. Unglaublich schön anzusehen dann die aufkommende Starkregenfront - herrlicher Tag
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von peti am 27. August 2010, 22:09
Ich hab in franken den ganzen tag nur furchtbar viel Wasser beim entladen gehabt!!! 
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von michael am 28. August 2010, 08:18
Im Prinzip könnte man sagen: 20 Grad werden im August 2010 nicht mehr - oder nur begrenzt - erreicht werden
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von Guenter5 am 28. August 2010, 16:50
Ja und mit dem Eindringen von höhenkalter Luft am Sonntag (500hpa teilweise unter -25 Grad) wird die Schichtung noch labil und es können mit den Schauern vor allem im Norden auch kurze Gewitter auftreten.
Gruß Günter
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von michael am 30. August 2010, 07:44
Schaut euch mal folgende Links an - Schön anzusehender Wirbel: 1. Niederschlag2. Sat-BildBeide Links verfallen
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von haldirvonlorien am 30. August 2010, 09:22
Wohnort: Minden/Westfalen 10.19 Uhr: Regen 9 Grad Wie mehrfach beschrieben, der August ist und war hier kein Sommermonat: Regen 873 l/qm2 Im ganzen Jahr fielen 1145 l/qm Da nützen auch alle Statistiken nichts, die da besagen werden, der August wäre im Mittel wieder etwas zu warm und zu trocken...... 
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von Alex G. am 30. August 2010, 09:54
Man hat doch schon vor ein paar Tagen verlauten lassen, dass der Monat August zumindest in NRW noch nie so verregnet war wie dieses Jahr, und das seit Beginn der Aufzeichnungen (1891 oder so). Ist schon ein krasser Kontrast zum schönen August 2009. 
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von michael am 30. August 2010, 16:30
Unter dem folgenden Beitrag gibt es ein paar Fakten zum Sommer 2010@haldirvonlorien 873l/m² im August kann nicht stimmen oder meinst du die bisherige Jahressumme? Die größte Niederschlagsmenge im August ist beim Arber mit 343l/m² runter gekommen
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von Guenter5 am 30. August 2010, 17:07
Alles philosophieren über den schlechten Sommer nützt nichts. Es war eindeutig gegenüber dem langjährigen Mittelwert, wenn auch nicht übermäßig zu warm. Was die meisten ärgerte, war eben der abwechslungsreiche Witterungsverlauf mit den vielen Gewittern und im Osten die Regenfälle bei 5b-Entwicklungen. Aber für *Hobby*Meteorologen war es toll .  Der August verabschiedet sich dann hier in Leonberg/Stgt mit einer Mitteltemperatur von 17,8 Grad. Mit einer Abweichung von -0,1 K entspricht dies weitgehend dem langjährigen Mittelwert von 17,9 Grad. Niederschlag 103,7 mm bei einem langjährigen Monatssoll von 76,0 mm. Überschuss 136 %. Gruß Günter
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von Alex G. am 31. August 2010, 07:45
"Im bundesweiten Durchschnitt brachte der August rund 157 Liter Regen pro Quadratmeter und damit mehr als doppelt so viel wie das langjährige Mittel von 77 Liter. Damit überbot der August 2010 sogar den mit 134 Liter pro Quadratmeter bislang nassesten August von 1960. Flächendeckende Messungen gibt es seit 1901. Den deutschlandweit meisten Regen verzeichnete Oberstdorf im Allgäu mit 362 Liter pro Quadratmeter. Das nasseste Bundesland war jedoch Sachsen mit einer durchschnittlichen Niederschlagsmenge von 208 Liter pro Quadratmeter, das trockenste dagegen Bremen mit 87 Liter. Neben den teils starken Regenfällen ließen die zahllosen Tiefdruckgebiete über Deutschland im August auch nur durchschnittlich 143 Stunden Sonne zu. Damit lag der August in diesem Jahr 27 Prozent unter dem Mittel von 197 Stunden. Seit Beginn der Aufzeichnungen der Sonnenscheindauer im Jahr 1951 war bislang nur der August 2006 trüber. Sonnenreichstes Bundesland war in diesem Jahr das Saarland mit 163 Stunden. Das Schlusslicht bildete Sachsen-Anhalt mit nur 124 Stunden Sonnenschein." (Quelle: http://www.tagesschau.de)
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