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von TTMC am 30. April 2007, 11:35
Man hört davon, dass Größere Flüsse sehr niedrige Wasserstände führen wegen des mangelnden Niederschlags.
Normalerweise ist es ja so, dass ein Fluss irgendwo ein Quelle hat aus der etwas Wasser kommt. Auf dem Weg zum Meer fliesst dann immer mehr Wasser aus Gräben und Bächen hinzu.
Was aber wenn wegen ausbleibenden Niederschlags die Quellenlosen Bäche und Gräben kein Wasser in die Flüsse führen?
Irgendwann müsste ja theoretisch der Punkt kommen an dem das Quellwasser im Flussbett versickert bevor es das Meer erreicht.
Wie lange dürfte es nicht regnen, damit die ersten kleineren Flüsse total versiegen würden?
Oder ist sowas bei uns absolut unmöglich?
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von Micha_Esslingen am 1. Mai 2007, 07:49
Flüsse haben Ursprungsquellen, die meist recht klein sind. Die Summe der Zuflüsse macht den Fluß. Zuvor ist dieser ein Bach oder ein "Rinnsal".
Was müsste also passieren? Richtig, die Quellen müssen versiegen, damit auch sämtliche Zuflüsse kein Wasser mehr in den Hauptstrom liefern können. Die Quellen bestehen aber aus unterschiedlicher Art (Schmelzwasser, Grundwasser..) und die Flüsse selbst haben ein gigantisches Einzugsgebiet (nimm z.B. die Donau). Durch dieses Einzugsgebiet ist es in unseren Breitengraden recht unwahrscheinlich, dass es mal irgendwo in diesem Gebieten nicht regnet.
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von TTMC am 1. Mai 2007, 12:10
Die Donau ist ein gigantisches Beispiel.
Nimm doch mal einen kleinen Fluss wie zum beispiel die Ost, ein Neben- bzw. Zufluss der Elbe, durch meinen Heimatort fliessend, ca. 20 Meter breit.
Wie sieht es mit solchen Flüssen aus?
Außerdem müssen die Quellen nicht versiegen.
Wenn außer der Quelle kein (Niederschlags-)Wasser zugeführt wird, dann würde dass Wasser der Quellen trotzdem nicht das Meer erreichen, weil es einfach irgendwann irgendwo versickern würde.
Ich wiederhole daher auf diese Beispiele bezogen meine Frage, wie lange wohl kein Niedeschlag fallen dürfte bis es soweit kommt.
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von Micha_Esslingen am 1. Mai 2007, 16:03
Wie gesagt, es müsste Großräumig kein NS fallen (auch keine Schneeschmelze), dann denke ich so ca 16-24 Wochen.
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von TTMC am 2. Mai 2007, 17:00
Also die Schneeschmelze dürfte in meiner Region gar keine Rolle spielen. Wir haben hier nur einen einzigen Tag Schnee gehabt diesen Winter.
Wenn ich beim Beispiel des Flusses "Oste" bleibe, spielt der Schnee auch keine Rolle. Die Oste entspringt im Hamburger Umland und mündet zwischen Hamburg und Cuxhaven in die Elbe, ca. 120 Fluss-Km hinter der Quelle, die letzten 80 Km sind beschiffbar, allerdings durch Nordseetide bedingt.
Ich habe mir gestern mal die Zuflüsse, Gräben und Bäche der Oste angesehen. Es hat bei uns seit 2 Monaten keinen nennenswerten Niederschlag gegeben.
Die Gräben der Geest-Wiesen sind ausgetrocknet. In den Marsch-Wiesen sieht es anders aus. Dort gibt es nach wie vor Wasser. Ich habe gesehen, dass die Schöpfwerke noch gut zu tun haben, was mich sehr gewundert hat.
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von Micha_Esslingen am 2. Mai 2007, 19:24
TTMC hat geschrieben:Also die Schneeschmelze dürfte in meiner Region gar keine Rolle spielen. Wir haben hier nur einen einzigen Tag Schnee gehabt diesen Winter.
Wenn ich beim Beispiel des Flusses "Oste" bleibe, spielt der Schnee auch keine Rolle. Die Oste entspringt im Hamburger Umland und mündet zwischen Hamburg und Cuxhaven in die Elbe, ca. 120 Fluss-Km hinter der Quelle, die letzten 80 Km sind beschiffbar, allerdings durch Nordseetide bedingt.
Ich habe mir gestern mal die Zuflüsse, Gräben und Bäche der Oste angesehen. Es hat bei uns seit 2 Monaten keinen nennenswerten Niederschlag gegeben. Die Gräben der Geest-Wiesen sind ausgetrocknet. In den Marsch-Wiesen sieht es anders aus. Dort gibt es nach wie vor Wasser. Ich habe gesehen, dass die Schöpfwerke noch gut zu tun haben, was mich sehr gewundert hat.
Ja, Wasser ist "träge".
Zudem kommt noch der Grundwasserspiegel dazu.
Jetzt wirds endlich mal wieder regnen!
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von TTMC am 3. Mai 2007, 12:56
Jetzt wirds endlich mal wieder regnen!
Bei uns wohl kaum. Frühestens Dienstag soll es etwas Niederschlag geben.
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