Zwischen 2.06 und 2.31 Uhr tauchte der Vollmond vollständig in den Schatten ein. Während der so genannten totalen Phase war der Mond aber nicht völlig dunkel, sondern leuchtete in einem mehr oder minder hellen, roten Licht. Zu sehen war das Naturschauspiel in ganz Mitteleuropa, sofern der Himmel klar war. Der beobachtbare Teil der Mondfinsternis endete um 4.05 Uhr.
Eine Mondfinsternis als Verfinsterung des Vollmondes beim Durchlaufen des Erdschattens gibt es durchschnittlich ein bis zwei Mal im Jahr. Voraussetzung ist, dass Mond, Erde und Sonne in einer Linie liegen. Typischerweise sind im Zusammenhang mit einer Mondfinsternis daher auch die Bedingungen für eine Sonnenfinsternis gegeben.
Die nächste totale Mondfinsternis wird am 4. Mai nächsten Jahres in Deutschland zu sehen sein.

