Alle Regengebete helfen nicht: Ein Ende der Trockenzeit in Deutschland ist noch nicht in Sicht. Der Rheinpegel in Düsseldorf erreichte vorübergehend einen historischen Tiefstand. Am Freitag um 12.00 Uhr wurde ein Wasserstand von 75 Zentimetern gemessen, wie das Wasser- und Schifffahrtsamt Neuss mitteilte. Damit sank der Pegel unter das Rekord-Tief vom 23. September 1991. Experten erwarten für das Wochenende einen weiteren Rückgang.
Die Binnenschifffahrt leidet weiter unter dem Niedrigwasser. „Die ganz großen Rheinschiffe können nicht mehr verkehren“, sagte Peter Holthaus vom Wasser- und Schifffahrtsamt Neuss. Allerdings sei deshalb keineswegs weniger Verkehr auf dem Fluss. Um wichtige Güter wie etwa Benzin, Kohle und Stahl zu transportieren, müssten die Reedereien nun eben vermehrt kleinere Schiffe einsetzen.
Quelle: Neue Westfälische

