Ich habe eine Frage, zu der ich im Internet und auch auf Nachfragen bisher wenig Informationen bekommen habe.
Wie weit wirkt im Winter in Mildwintern mit Westdrift (oder auch in Kaltwintern mit kurzen Zwischen-Atlantiktiefs wie jetzt) das atlantische Westwetter nach Osteuropa, hinein?
Wie weit kann atlantisches Westwetter also im Winter nach Osteuropa vordringen? Und wie weit reicht in klassischen Mildwintern - 2000 bis 2007 - mit fast ununterbrochener Wesdrift das oft lange andauernde milde, windige Regenwetter der atlantischen Tiefdruckgebiete nach Osteuropa herein,? Bzw., wo in Osteuropa liegt in Mildwintern die 0-Grad_Grenze, die das Ende der Reichweite der Atlantiktiefs und dauerhaftes kontinetal kalt-trockenes Wetter auch in für das mittlere Europa ausgesprochenen Mildwintern markiert? Was ist die weitestmögliche Reichweiter der atlantischesn Tiefausläufer nach Osten?
Da wäre auch die Frage der Bedeutung des Atlantiks für das polnische Klima interessant: Momentan hat sich das milde Südwestwetter vom Atlantik in fast ganz Polen und der Südlichen und westlichen Ukraine durchgesetzt. Im äußersten Osten Polens und im Osten und Norden der Ukraine liegt ungefähr der Ende des Einflusses der milden Luft, also die 0-Grad-Grenze. In Weißrussland der Ostukraine, dem Baltikum und Russland herrscht Dauerfrost.
In Polen sind starke Temperaturunterschiede zu sehen: An der deutschen Grenze 9 Grad, in Warschau 7 und an der Weißrussischen Grenzen 2-0 Grad.
Ist dies eine normale Konstellation für Tiefausläufer oder ist noch ein weiteres Ausgreifen nach Osten, z B in extremen Mildwintern, möglich?

