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Wetterentwicklungen Januar 2018

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Wetterentwicklungen Januar 2018

Ungelesener Beitragvon Guenter5 » 2. Januar 2018, 23:16

Im Zuge der herrschenden zyklonalen Westwetterlage löst sich von einem nordatlantischen Tief eine in Entwicklung stehende Zyklone ab (969 hpa) und zieht am Mittwoch über die nördliche
Nordsee nach Osten.

Die Frontensysteme dieses Sturmtiefs greifen bereits in der Nacht mit leichtem bis mäßigem Regen und auffrischendem Südwestwind auf unser Gebiet über.

Der Höhepunkt der Sturmlage wird wohl am Mittwoch am späten Vormittag eintreten, wenn beim Durchzug der okkludierten Kaltfront vor allem südlich der Mainlinie in Böen
zwischen 90 und 110 km/h auftreten. In höheren Lagen des Südens sind sogar Orkanböen bis 130 km/h nicht ausgeschlossen. Zudem sind kurze Gewitter möglich.

Im Norden wird es wohl auch stürmisch,aber für die Nordlichter sind 80-90 km/h vermutlich nichts besonderes. Höchstwerte 5 bis 10 Grad.

Nach nur kurzer Wetterbesserung greifen am Donnerstag und Freitag weitere atlantische Tiefdruckstörungen auf unseren Raum über und halten das unbeständige und
milde Wetter zunächst noch aufrecht.

Anschließend erfolgt eine markante Umstellung der Wetterlage.

Bereits am späten Freitag bildet sich ein von Nordosteuropa nach Südwesteuropa gerichteter Langwellentrog, auf dessen Vorderseite Mitteleuropa gelangt. Über Spanien
erfolgt dabei bald ein Cut off, so dass dort mit erheblichen Regenfällen gerechnet werden muss.

Gleichzeitig zieht eine Hochdruckzelle vom Raum Ostgrönland über Island in die Nordsee und nach Norddeutschland.

Damit kommt die zuvor eingeflossene maritime Polarluft weitgehend zur Ruhe und altert, sprich kühlt sich ab.

Somit ist am kommenden Wochenende überwiegend ruhiges aber wolkiges Wetter in Aussicht mit Temperaturen zwischen 2 und 5 Grad. Auch im Bergland relativ mild.

Insgesamt ist die Entwicklung etwas unsicher, da es nicht ausgeschlossen ist, dass sich eine Ost- bis Nordostlage ausbildet und kältere Festlandluft heranführt.

Warten wir also weitere Modelläufe ab.

Ab Dienstag nächster Woche festigt sich nun offensichtlich eine antizyklonale Ostlage mit Zufuhr mäßig kalter Festlandluft ohne wesentlichen Schneefälle. Temperaturen tagsüber
voraussichtlich um oder wenig über 0 Grad und Nachtfrost.

Gruß Günter
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Re: Wetterentwicklungen Januar 2018

Ungelesener Beitragvon Guenter5 » 4. Januar 2018, 23:27

Mitteleuropa liegt immer noch im Bereich einer zyklonalen Westströmung und der zugehörigen wellenden Frontensysteme mit Niederschlägen, die vor allem im Süden am Freitag noch intensiv ausfallen, sonst noch einige Schauer. Wenig Temperaturänderung.

Bereits am Freitag Nachmittag kommt es zur Ausbildung eines gegen Spanien gerichteten Höhentroges, auf dessen milden Vorderseite vor allem der Süden liegt.

In den Norden gelangt mit dem Übergreifen eines neuen Hochs bei Schottland, das sich südostwärts verlagert kältere Luft, die aber nur in flacher Schicht einsickert. Höchstwerte 0 bis 4 Grad und frische, auf Nord bis Nordost drehende Winde. Dabei im Norden z.T. sonnig.

Im übergangsbereich zu milderer Luft im Süden kannam Samstag in der Mitte von Germany etwas Regen oder Sprühregen auftreten. 5 Grad.

Am Sonntag liegt unser Gebiet im EInflussbereich eines über die Nordsee nach Südosten gerichteten Hochdruckgebiets, so das meist ruhiges, im Süden auch trübes und mäßig kaltes Wetter zu erwarten ist. Höchsttemperaturen 0 bis 7 Grad.

Auch im weiteren Verlauf liegt unser Gebiet im Übergangsbereich zwischen einem Hoch über Nordosteuropa und reger Tiefdrucktätigkeit über dem Nordatlantik.

Daraus resutiert dann meist ruhiges, trübes und nicht zu kaltes *Wischi-Waschi-Wetter*.
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Re: Wetterentwicklungen Januar 2018

Ungelesener Beitragvon Guenter5 » 7. Januar 2018, 11:44

Während sich das Cut-of-Tief über Spanien unter Abschwächuing langsam in das westliche Mittelmeer verlagert, gelangt unser Gebiet in den Bereich eines Hochs, das sich von den
Britischen Inseln südostwärts verlagert.

Daher auch weiterhin ruhiges und wenig spektakuläres Wetter mit tiefhängender Bewölkung und etwas Sprühregen.Nur im äussersten Norden anfangs noch sonnig. Höchstwerte
3-7 Grad.

Schwache atlantische Störungen können nach Wochenmitte mit etwas Regen und Sprühregen auf den Westteil von Germany übergreifen.

Insgesamt bleibt unser Gebiet aber auch im weiteren Verlauf im Übergangsbereich zwischen einem Hoch über Nordost- und Osteuropa und reger Tiefdrucktätigkeit über dem Nordatlantik, sodass sich das triste Wischi-Waschi-Wetter wahrscheinlich nicht ändert.

Anfang übernächster Woche zeigt das ECM-Modell sogar eine extrem milde zyklonale Südlage mit Föhn auf der Alpennordseite und etwas Regen im
Westteil.

Dies muss natürlich noch abgewartet werden. :wink:

Als Kontrast zu unserem Wetter ist über Nordostkanada ein Höhentief zu finden, das in 500hpa fast -50 Grad aufweist. In 850hpa (ca.1500 mHöhe) unter -25 Grad.

Gruß Günter
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Re: Wetterentwicklungen Januar 2018

Ungelesener Beitragvon Guenter5 » 9. Januar 2018, 23:26

Mitteleuropa liegt im Übergangsbereich zwischen einem Hochdruckgebiet, das von Skandinavien bis zum Schwarzen Meer reicht und einem umfangreichen Tiefdruckkomlex über dem
Nordostatlantik.

Dabei herrscht eine schwache südliche Grundströmung, mit der die letzten Kaltluftreste über Norddeutschland ausgeräumt werden.

Schwache Störungen des Tiefs bringen am Mittwoch gebietsweise etwas Regen, der im Norden vorübergehend zu Glätte führen kann, da dort die Belagstemperaturen im Frostbereich
liegen. Höchsttemperaturen zwischen 5 und 10 Grad.

Ab Donnerstag kommt es erneut zur Ausbildung einer Hochdruckbrücke zwischen dem Azorenhoch und dem Hoch über Nordeuropa.

Dies bringt jahreszeitlich bedingt wieder einen leichten Temperaturrückgang und meist trübes Wetter mit verbreitetem Stratus.

Erst Anfang nächster Woche kommt mit der Ausbildung einer zyklonalen West- bis Südwestlage richtig Schwung in die Wetterlage.

Dabei unbeständig, windig und zunächst mild.

Die Rückseiten von Tiefdruckgebieten bringen voraussichtlich auch im weiteren Verlauf nur vorübergehend nasskaltes Wetter mit Schneefall in mittleren Lagen des Berglandes.

Gruß Günter
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Re: Wetterentwicklungen Januar 2018

Ungelesener Beitragvon Guenter5 » 12. Januar 2018, 22:28

Mitteleuropa liegt am Rand des umfangreichen Hochs mit Schwerpunkt über dem Baltikum (1046 hpa). Das Tief über Süditalien (1009 hpa) zieht langsam weiter nach Griechenland und in den
östlichen Mittelmeerraum, so dass später am Sonntag sogar über Israel Schauer und Gewitter auftreten können.

Mit der daraus resultierenden Ost- bis Nordostströmung sickert in den nächsten Tagen mäßig kalte Festlandkaltluft in unser Gebiet ein. Dass diese Luftmasse nicht allzu kalt ist, kann mit der
milden Vorgeschichte der vergangenenen Wochen auch über Osteuropa im Zusammenhang gebracht werden. Auch halten sich immer noch zähe Schichtwolkenfelder, die sich nur örtlich zögernd
auflösen bzw. aufbrechen. Größere Auflockerungen sind noch am ehestens ab Sonntag zu erwarten.

Höchstwerte 2 bis 6 Grad. Im Nordosten etwas niedriger. Schwache bis mäßige WInde um Nordost bis Ost.

Ab Sonntag vollzieht sich eine markante Umstellung der Wetterlage.

Ein zu diesem Zeitpunkt bei Island liegendes Orkantief (945 hpa) zieht langsam ostwärts und greift im Laufe des Montags mit seinem Frontensystem und einem Regengebiet zunächst auf
den Nordwesten über und überquert nachfolgend unser Gebiet.

Rückseitig der nachfolgenden Kaltfront fließt mit der entstehenden zyklonalen West- bis Nordwestlage maritime Polarluft (850hpa -6 Grad) in West- und Mitteleuropa ein.

In dieser hochreichend labilen Polarluft muss mit häufigeren schauerartigen Niederschlägen gerechnet werden, die ab Dienstag bis in Lagen um 300 m vielfach als Schnee fallen. Frische West-
bis Nordwestwinde, im Bergland und an der Küste stürmische Böen. Nasskalt 2 bis 5 Grad.In höheren Lagen winterlich.

Am Donnerstag könnte ein von Irland in die südliche Nordsee ziehendes Randtief zum Sturmtief werden und müsste im Auge behalten werden.
Die Zugbahn des Sturm- oder Orkantiefs ist nach den neuesten Rechnungen vom Samstag in die Deutsche Bucht gerichtet, so dass fast im gesamten
Germany eine Unwetterlage bevorsteht.

Wie es aussieht, gelangt unser Gebiet voraussichtlich am späten Samstag bis Sonntag auf die kalte Seite der sich nach Süden verschiebenden atlantischen Frontalzone mit der Zufuhr von maritimer Arktikluft mit zumindest vorübergehend winterlichen Bedingungen auch in tieferen Lagen.

Allerdings ist ein markanter winterlicher Abschnitt auch im weiteren Verlauf nicht in Aussicht, da sich nach vorübergehendem antizyklonalem
Einfluss eine West- bis Südwestströmung durchsetzt.

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Re: Wetterentwicklungen Januar 2018

Ungelesener Beitragvon Guenter5 » 14. Januar 2018, 23:52

Der Einfluss des wetterbestimmenden Hochs über Westrussland nimmt nun rasch ab, so dass die triste Hochnebellage bzw. Inversionswetterlage ihrem Ende entgegen geht.

Bereits am Montag greift die okkludierte Kaltfront eines Sturmtiefs nördlich von Island (945hpa) mit stürmischem Südwestwind bis über 90 km/h zunächst auf den Nordwesten über und
erreicht mit dem zugehörigen Regengebiet am Nachmittag auch den Süden. Dabei mäßige bis frische Südwestwinde.

In der sich entwickelnden straffen zyklonalen West- bis Nordwestlage fließt ab Dienstag in Schüben hochreichend labile maritime Polarluft aus dem Nordatlantik in unser Gebiet, so dass
es verbreitet zu Schaueraktivitäten kommt, die teilweise bis in die Niederungen als Schnee und Graupel fallen. Oberhalb 300 bis 400 m durchweg Schneefälle. Höchstwerte 2 bis 5 Grad.

In der scharf gebündelten Frontalzone über dem gesamten Nordatlantik wird am Dienstag Abend eine Frontalwelle südlich Neufundland unter kräftiger Entwicklung ostwärts gesteuert und
liegt am Donnerstag Mittag mit einem Kerndruck von etwas unter 960 hpa über der mittleren Nordsee mit Ostkurs über Dänemark hinweg. Im gesamten Norden und auch im Bergland
sind durchaus wieder Orkanböen aus Südwest bis West zu erwarten.

In der Deutschen Bucht mit rechtdrehend auf West bis Nordwest besteht wieder die Gefahr einer Sturmflut.

Anfangs mit dem Durchzug der Zyklone etwas milder, nachfolgend erneut die Advektion zunehmend kälterer maritimer Arktikluft mit einzelnen Schneeschauern, nur an der Küste meist Regen.
Nasskalt.

Der am Samstag noch über unserem Gebiet liegende Höhentrog wird unter Abtropfungstendenzen Richtung Mittelmeer ostwärts gedrängt, gleichzeitig nähert sich am Sonntag bereits wieder
ein Azorenhochkeil, der in der Folge für kurze Zeit wetterwirksam wird und zu einer milderen Südwestlage überleitet.

Gruß Günter
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Re: Wetterentwicklungen Januar 2018

Ungelesener Beitragvon Guenter5 » 17. Januar 2018, 23:34

Mitteleuropa liegt z.Zt. im Bereich einer typischen zyklonalen Westwetterlage. Dabei kommt es in der vom Nordatlantik einströmendenhochreichend labilen marititimen Polarluft noch zu
Schneeschauern, die aber bald nachlassen.

Interessanter ist die nun am Abend westlich von Irland angekommene Frontalwelle, die mit 3stündlichen Druckfalltendenzen von 8 bis 10 hpa unter Vertiefung ostwärts gesteuert wird.

Diese dann als Sturmtief zu führende Zyklone wird gegen Do Mittag mit einem Kerndruck von etwas unter 980 hpa fast genau Hamburg passieren und rasch ostwärts weiterziehen.

In Hamburg und nördlich davon fallen die Niederschläge auf der kalten Nordseite des Tiefs vielfach als Schnee, so dass sich auch vorübergehend eine Schneedecke ausbildet. Höchstwerte
nur wenig über 0 Grad. Mäßige bis frische West- bis Nordwestwinde. Vorübergehend im Zentralbereich des Tiefs Mittags schwachwing.

Südlich davon im Warmsektor zeitweise Regen, anfangs Schneeregen und im Verlauf des Donnerstags stark auffrischende Südwest- bis Westwinde mit 70 bis 90 km/h, Böen bis über
100 km/h. In höheren Lagen der süddeutschen Mittelgebirge über 800 m bis 120 km/h, was Orkanstärke entspricht. In der Nacht zum Freitag Ende der Sturmlage.

Die Kaltfront des Tiefs wird am Abend bereits die Alpen erreichen, so dass erneut die Advektion maritimer Polarluft aus Nordwesten einsetzt.

In dieser Luftmasse kommt es bei aufgelockerter Quellbewölkung bis Samstag zu einzelnen Schnee- oder Schneeregenschauern, die aber am Sonntag deutlich nachlassen.
Nasskalt, Höchstwerte einige Grade über 0. Oberhalb 500 m winterlich.

In der Nacht zum Montag nähert sich mit westlicher Strömung bereits wieder eine neue Störung, auf deren Rückseite mildere Meeresluft herangeführt wird. Dabei meist stark bewölkt
und zeitweise etwas Regen.

Zur Wochenmitte kommt es voraussichtlich zeitweise zur Bildung einer antizyklonalen Südwestlage mit Wischi-Waschi Bedingungen. Etwas Regen ist dabei vor allem im Nordwesten zu erwarten.

In den höheren Lagen für die Jahreszeit sehr mild.

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Re: Wetterentwicklungen Januar 2018

Ungelesener Beitragvon Guenter5 » 20. Januar 2018, 22:56

Mitteleuropa liegt über das Wochenende hinweg im Bereich einer westlichen bis nordwestlichen Strömung in der unter zeitweilig zyklonalem Einfluss maritime Polarluft aus dem Nordatlantik
herangeführt wird.

Dabei kommt es bei vorwiegend stärkerer Quell -und Schichtbewölkung vor allem nach Süden zu immer wieder zu Niederschlägen, die oberhalb 400 bis 500 m meist als Schnee fallen.
Sonst Regen oder Scchneeregen, in den Nachtstunden auch in den Niederungen vorübergehend Schneeglätte durchaus möglich. Höchsttemperaturen 2 bis 5 Grad.

Bereits ab Dienstag dreht die Strömung am Nordrand eines von Südwesteuropa über die Alpen ostwärts gerichteten Hochdruckrückens auf Südwest, so dass mit einer deutlichen
Milderung in allen Höhenlagen zu rechnen ist. In den Niederungen teilweise bis über 10 Grad.

Bei nur mäßiger hoher und mittelhoher Bewölkung meist Niederschlagsfrei.

Nur der Nordwesten und Norden gelangen am Mittwoch in den frontalen Bereich eines Nordmeertiefs mit leichtem bis mäßigem Regen und frischem West- bis Südwestwind.

Diese Frontalzone erreicht als okkludierte Kaltfront am Freitag auch den Süden und führt etwas kühlere Subpolarluft heran, so dass die Niederschläge im Bergland wieder in Schnee
übergehen. Nasskalt.

Wie es aussieht, bildet sich am nächsten Wochenende erneut eine von den Azoren bis zum russischen Hoch reichende Hochdruckbrücke aus, so dass mit ruhigem Wetter
gerechnet werden kann. Verhältnismäßig mild.

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Re: Wetterentwicklungen Januar 2018

Ungelesener Beitragvon Guenter5 » 22. Januar 2018, 23:41

Mit einer langsam ostwärts ziehenden Warmfrontokklusion wird die Zufuhr milder Subtropikluft aus Westen, später aus Südwesten eingeleitet. Die mit dieser Störungsfront und zugehöriger
Tiefdruckrinne verbundenen Niederschläge schwächen sich ab und gehen auch im Osten am Dienstag in Regen oder Sprühregen über. Höchsttemperaturen im Nordosten bis 5, sonst 7 bis 12 Grad.

Während der Norden auch im weiteren Verlauf unter leichtem Tiefdruckeinfluss des nordatlantischen Tiefs mit etwas Regen uind teils frischem WInd verbleibt,entsteht im Süden eine
antizykonal strukturierte Südwestlage mit vielfach aufgelockerter Bewölkung und Höchsttemperaturen am Mittwoch und Donnerstag zwischen 10 und 15 Grad.

Am Freitag nähert sich ein von Westen hereinschwenkender Höhentrog unserem Raum, so dass auch im Süden bei starker Bewölkung Niederschläge aufkommen, die in Lagen über 500 bis 600 m
teilweise als Schnee fallen. Wieder nasskalt.

Am Wochenende wird der Höhentrog in das Mittelmeer abgeschnürt, gefolgt von einem atlantischen Hochdruckrücken, so dass die eingeflossene maritime Polarluft zur Ruhe kommt.

Allerdings wird der Norden bald wieder von der im Norden liegenden atlantischen Frontalzone mit etwas Regen und Wind beeinflusst. Insgesamt überall mild.

Nach diesem Wochenende greift die atlantische Frontalzone auf ganz Mitteleuropa über, so dass das relativ milde Wetter zunächst noch fortdauert.
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