Meeresspiegelanstieg

Wie verändert sich das Klima?

Meeresspiegelanstieg

Neuer Beitragvon TTMC am 16. März 2007, 10:45

Es wird viel diskutiert ob und wann und wieviel der Meeresspiegel ansteigt.

Manche sprechen von 7m in absehbarer Zeit.

In anderen Foren habe ich eine Simulation gefunden, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.

http://flood.firetree.net/
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Neuer Beitragvon Micha_Esslingen am 16. März 2007, 16:33

Ja, 7 Meter sind durchaus realistisch.
Wenn alles Eis schmilzt, dann sogar 14 Meter, aber das werden wir nicht mehr erleben. In Warmzeiten (wir befinden uns gerade in einer Eiszeit) hat das Mittelmeer bis zu 40°C, also Badewannentemperatur. Kein Wunder haben sich die Echsen damals so wohl gefühlt. Für uns Menschen wäre solch ein Klima schädlich.
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Wie funktioniert dass Wetter?!

Neuer Beitragvon staufera am 16. März 2007, 21:41

Wenn mehr Eis schmilzt ist ,folglich mehr Verdunstung und mehr Niederschlag zu erwarten.
Starke Stürme und starke Überschwemmungen sind die ersten Anzeichen einer solchen Veränderung!

Rate jedem dass Wetter nicht nur zu diskutieren ,sonder genau zu beobachten ,welche Veränderungen stattfinden erleben wir alle weltweit, man braucht nur die Täglichen Nachrichten auf der Welt anschauen und schon merkt man die Realität! Nur aus diskutieren wirds nicht besser,sondern auch dementsprechend umweltbewusst handeln, oder ?!

Umweltbewusst leben steht an Oberstes Gebot zur Stunde weltweit!
Wer jetzt noch glaubt weiter so die Umwelt zu zerstören wie bisher, dem ist nicht mehr zu helfen !

Schliesst euch alle Greanpeace an ,die sind die einzigen die etwas dagegen unternehmen wollen ,nicht nur reden !

GREANPEACE

Kostet auch nichts,ausser euere Zeit !
Alle reden und keiner will etwas dagegen bzw. dafür tun !

Man merkt es überall ,dass es vielen nicht mehr egal was los ist mit dem Klima ,aber viele glauben sie können so weitermachen wie bisher und können oder brauchen nichts dafür tun und nur wenige begreifen die Situation die unsere Zukunft bedeutet!

Empfehlung: weniger reden ,mehr handeln an alle die die Erde schätzen !

Vielleicht muss man dass öfters wieder darbringen, damit man wieder zur Realität erwacht!
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Neuer Beitragvon Micha_Esslingen am 17. März 2007, 07:17

Wer jetzt noch glaubt weiter so die Umwelt zu zerstören wie bisher, dem ist nicht mehr zu helfen !


Der Mensch ansich nur durch seine Existenz zertört die Umwelt!

Wenn mehr Eis schmilzt ist ,folglich mehr Verdunstung und mehr Niederschlag zu erwarten.
Starke Stürme und starke Überschwemmungen sind die ersten Anzeichen einer solchen Veränderung!


Nicht unbedingt. Es wird Regionen geben, die mehr Wasser von oben bekommen, aber viel mehr eher weniger (siehe Australien, Afrika, Indien, China)
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Neuer Beitragvon staufera am 17. März 2007, 18:00

Die Umwelt wird nur deshalb zerstört,weil der Mensch gierig und egoistisch die Natur ausbeutet auf Kosten der Umwelt aufgrund des Negativen Denkens der Wohlstandsgesellschaft die alles braucht und aber nicht nachdenkt wo es herkommt und wieviel dafür zerstört wird !

Die Existenz des Menschen hat nichts damit zu tun,sondern seine Denkweise die er vom Herrscher des Systems bekommt !

Der Unterschied ist, dass der Herrscher und der Erfinder 2verschiedene Mächte sind und auch 2 verschiedene Absichten haben !

Du begreifst dass sicherlich nicht ,da auch du vom Geld so geblendet wirst !

Deshalb wird kein einziger Mensch die Klimakatastrophe verhindern können ,sondern jemand der mächtiger ist !

Wenn auch du der Meinung bist Klima und Wetter wären nur Sachen der Menschen ,dann lebe in deiner Traumwelt weiter und schon bald wirst auch du von der Realität überholt werden !
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Neuer Beitragvon Micha_Esslingen am 17. März 2007, 23:27

Du begreifst dass sicherlich nicht ,da auch du vom Geld so geblendet wirst !


So so, und du isst das, was man dir zuwirft?
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Neuer Beitragvon TTMC am 18. März 2007, 13:26

Rate jedem dass Wetter nicht nur zu diskutieren ,sonder genau zu beobachten


Schau mal was ich mache: http://www.wetter.ttmc.de
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Neuer Beitragvon TTMC am 25. März 2007, 00:36

Zurückkommend auf die Überschrift dieses Thread´s stellt sich mir folgende Frage:

Gibt es bereits heute sichere bauliche Möglichkeiten, die aktuelle Küstenlinie zu halten?

Deiche wie wir sie heute kennen können meiner Vermutung nach nicht so stark und hoch gebaut werden, dass sie einen mehrere Meter höheren Wasserstand dauerhaft sicher vom Festland abhalten.

Also muss neue Technik her, insbesondere wohl auch mehrere Sicherheitsbereiche hintereinander. Denn anders als wenn heute bei Sturmflut ein Deich bricht, würde das Wasser bei +7 Meter ja nicht wieder zurückgehen.

Gibt es bereits Konzepte für derartige bauliche Küstensicherung?
Wenn ja wie sehen die aus?
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Neuer Beitragvon Micha_Esslingen am 25. März 2007, 08:31

Ich hae mal einen Bericht über Inseln gesehen, die 2 Meter über dem Meeresspiegel liegen und heute schon zu kämpfen haben. Fakt ist: auf lange Sich ist nichts zu retten.

Du kannst die Küstenlinie zubetonieren, du kannst Betonpoller ins Wasser lassen, aber ist dann das Leben an der Küste noch lebenswert? Vor allem mit der ständigen Angst leben zu müssen!
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Neuer Beitragvon TTMC am 27. März 2007, 17:45

Aber weite Teile Hollands liegen doch heute schon unterhalb des Meeresspiegels, oder?

In der von mir verlinkten Simulation kann man übrigens sehen, dass mein Wohnort etliche Meter vertragen kann. Allerdings wird er schon bei wenigen Metern die erste Insel vor dem Festland sein :roll:
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Re: Meeresspiegelanstieg

Neuer Beitragvon felix123 am 16. April 2007, 17:22

also diese ganze hin und her klimawandel...kann ch net verstehen ich mien klar man muss schon was daggene tun aber nur weil jetzt mal ein was weiß ich "jahundert warmer winter" da war bricht gleich eien massen-hysterie aus.also das kann ich nicht verstehen
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Neuer Beitragvon Micha_Esslingen am 17. April 2007, 06:54

Du musst das nur trennen.
Wetter und Klima.

Klima ist das Langfristige, das Wetter das Kurzfristige.

Das Klima hat sich in den letzten 30 Jahren verändert, so wie es sich über die Millionen von Jahren verändert. Das Wetter reagiert auf diese Veränderungen und momentan könnten wir an einem Punkt angelangt sein, an dem wir es deutlich spüren können.
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Neuer Beitragvon klauswolke am 17. Juli 2007, 22:33

naja, ein bisschen Angst habe ich schon. Letztens habe ich im TV so bilder aus Grönland gesehen. Bisher habe ich immer gedacht, dass da immer Winter ist. Dem war aber gar nicht so. Zu sehen waren die schönsten Wasserfälle und Animationen von einem auf einem Wasserfilm dahingleitenden riesengletscher, der fürher mal der Grönland-Eispanzer war.
Ich tendiere immer mehr dazu zu glauben, dass die Probleme die auf uns und unsere Kinder zukommen riesen groß sein werden.
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Neuer Beitragvon Micha_Esslingen am 18. Juli 2007, 06:53

Das auf jedenfall, die Probleme für die Masse an Menschen wird größer.
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Neuer Beitragvon klauswolke am 30. Juli 2007, 21:53

Micha_Esslingen hat geschrieben:Das auf jedenfall, die Probleme für die Masse an Menschen wird größer.


ich hae heute in den Nachrichten gehört, dass die Amis Waffen für 30 (!) Mrd. $ in den nahen osten verschenken wollen. vielleicht ist das ja deren lösung für das von dir erwänt problem.?
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Neuer Beitragvon Micha_Esslingen am 31. Juli 2007, 08:26

Naja, der Irak wurde auf die gleiche Art gefördert als "Schutzschild" gg den Iran. Deshalb konnte Hussein auch machen was er wollte. Jetzt geht das Spiel von vorne los...aber das ist ein anderes Thema
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Greenpeace sind die Besten

Neuer Beitragvon igimuc am 9. August 2007, 04:39

GREENPEACE...

Klimaschützer? Seit den 70er Jahren ist das mit dem Sch... und dessen Auswirkungen der Weltwirtschaft bekannt. Wo waren denn all die super Klima- und Umweltschützer?

Was war denn mit Kyoto und warum fängt Merkel erst 2012 mit "Klimaschutz" an, wenn Kyoto ausläuft?

Und überhaupt... nach dem IPCC Bericht 2007... wer wollte gegen die Verfehlungen des Jahrhunderts der Industrialisierung, der medialen Revolution Heute und der weit voranngeschrittenen Globalisierung: Das alles ungeschehen machen?

Ich glaube... wir sollten realistischer werden was den Klimawandel betrifft. Die Welt ist verdammt groß und wir verdammt klein. Wir... fangen gerade (aus der Not der Entdeckung des Klimawandels geboren) an... Grundlagenforschung auf den Weg zu bringen.

Wir haben "kein" Klimaproblem... Wir haben ein zeitliches Problem: Uns rennt schlicht die Zeit davon. Mehr als 20 Millionen Asiaten durften schon mal proben, was es bedeutet, wenn einfach zu viel Wasser da ist. Ein Szenario, das uns erst nach 2050 vorausgesagt wurde (Al Gore und Co).

In diesem Sinne: Globokalyptische Grüße, der Igi aus muc.
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Re: Meeresspiegelanstieg

Neuer Beitragvon Lutz.Wikner am 21. Dezember 2008, 07:38

Kurzfristiges aufatmen oder die Ruhe vor dem Sturm

Aktuell befinden wir uns immer noch in einem Abschnitt, wo der Sonnenfleckenzyklus sich in einem außergewöhnlichem Minimum bewegt. Laut Experten ist das Aufflammen der Sonnenflecken schon lange überfällig. Dieses Ausbleiben, wird mit dem Klima der letzten 300 bis 400 Jahren in Korrelation gesetzt. In der sogenannten kleinen Eiszeit etwa vor ca. 300 Jahren, gab es auch über Jahrzehnte ( Maunderminimum 1650-1700 )eine deutlich reduzierte Sonnenaktivität.
Vielleicht kann uns diese aktuelle Anomalie bisschen über den Klimakollaps hinweghelfen. Sollte sich diese Anomalie in den nächsten Jahren bestätigen, brauchen wir uns über weiter steigende Temperaturen erst mal keine Sorgen mehr machen, eher um unsere jährliche Heizkostenrechnung. Wie spektakulär die aktuelle Situation ist, ist daran zu erkennen, das im August 2008 seit nunmehr Hundert Jahren, das erste Mal ein kompletter Monat ohne Sonnenflecken zu beobachten war. Brrr.
In den letzten 1000 Jahren gab es drei vergleichbare Ereignisse, die zu einer deutlichen Abkühlung führten. Extremstes Beispiel: Eben die kleine Eiszeit. (Vgl. Alles Schall und Rauch vom 3. September 2008).
Da ist der aktuell bevorstehende kalter Winter wohl erst der Anfang! ... warten wir es ab.

Gruß

Lutz
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Re: Meeresspiegelanstieg

Neuer Beitragvon michael am 21. Dezember 2008, 09:31

Die Forscher weisen jedoch darauf hin, dass die Sonnenaktivität seit etwa 1980 weitgehend konstant sei. Die Temperatur auf der Erde sei dagegen besonders in diesem Zeitraum angestiegen.


Jetzt stellt sich die Frage, wie lange die Erde braucht, um von höherer Strahlung sich zu erwärmen - oder eben auch sich gar nicht davon beeinflussen lässt. Vermutlich spielt aber alles zusammen eine Rolle. CO² verhindert den Austritt der Wärmestrahlen + höhere Produktivität von CO² + höhere Sonnenaktivität.

Ich glaube wir Menschen sind zu doof um diese umfassenden Zusammenhänge zu verstehen. Allein schon die Tatsache, dass wir energiegebundene Formen wie Öl, Gas und Kohle, welche 250 Mio. Jahre gebraucht hat sich anzureichern, innerhalb von 100 Jahren rausblasen ist schon eine Annahme wert das als Grund für eine Erwärmung zu akzeptieren. Nach dem Energieerhaltungssatz schwirrt diese Energie jetzt in unserer Atmosphäre herum.
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Re: Meeresspiegelanstieg

Neuer Beitragvon Guenter5 am 21. Dezember 2008, 10:36

In Polen ist vor einiger Zeit der internationale *Klimagipfel* zu ende gegangen. Aber was ist herausgekommen, nichts^^.
Was willst du dann als einzelner Mensch machen?
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Re: Meeresspiegelanstieg

Neuer Beitragvon michael am 21. Dezember 2008, 11:08

Was will der einzelne Mensch machen :?: :?:

Hey, eine Idee :idea: :idea:

Jeder einzelne von uns sollte darauf achten, dass er die Energie, die er verbraucht, so sinnvoll und sparsam wie nötig einsetzt.

Einfaches Beispiel: Fast jeder von uns, der keinen Smart fährt, kutschiert unnötigerweise 5 Sitzplätze zu viel herum und das in 90 % aller Fahrten. Das ist völliger Blödsinn, nur ist das keinem so richtig klar. Wir heizen im Winter, was das Zeug hält, dabei würden 21 Grad locker ausrechen (wenn nicht gar 20 Grad). Dazu sollte dann halt ein Pulli her, statt dem T-Shirt.

Wenn jeder einzelne Mensch für sich genommen eine Energiebilanz zieht, so kann er an vielen Punkten sehen, dass es reine Geld- und Energieverschwendung ist wie er handelt. Es geht also ums Geld und je teurer Energie wird, umso besser...das verlangt dann von jedem einzelnen von uns zu handeln und darüber nachzudenken...leider wirds derzeit aber wieder günstiger
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Re: Meeresspiegelanstieg

Neuer Beitragvon Lutz.Wikner am 21. Dezember 2008, 13:30

Der Mensch und sein Verstand oder der Egosismus siegt ...

hinsichtlich des Klimawandels und dem damit verbunden Meeresspiegelanstiegs, auf den Menschen zu setzen und zu hoffen, das wir so aus der prikären Lage uns noch raus winden ist eher unwahrscheinlich. Dies hat mehrere schwerwiegende Gründe, die dagegen sprechen:

1.: Grundsätzlich denken die meisten Menschen erst an sich und handeln absolut egoistisch. Dieses Verhalten nimmt gerade in Krisensituationen noch zu.

2:: Global sind die Interessen und Meinungen sehr different, auch in Punkto Einschätzung der Ernsthaftigkeit der Lage, gehen die Meinungen deutlich auseinander. Die Gründe die Klimaveränderung geführt haben sind gravierend und sicher auch durch den Menschen wesentlich beeinfluß. Darüber in der Zukunft weiter zu lamentieren, woran es jetzt hauptsächlich liegt, um dann irgentwann zu handeln ... naja.
>weiter stehen in einigen / vielen Entwicklungsländern die eigenen Interessen im Vordergrund (Abholzung der Wälder ), um die Haupteinnahmequelle weiter zu sichern. Existenzielle Abhängigkeit zumindest mittelfristig.

3.:Mangelnde Bildung und fehlendes Wissen in vielen Ländern führt zu einer Verschärfung der Lage.

4.:Letztendlich basiert das Handeln der Menschen bis heute auf intensiver Ausbeutung, Nutzung der Erde, mit all den bekannten Folgen. Das Wissen, was beispielsweise Ameisenvölker im Dschungel im Laufe der Evolution gelernt haben, können wir als hochintellegenter Mensch aufgrund mangelnder, fehlender Erfahrung gar nicht haben.
Hier befindet sich der Mensch auf dem Nievau eines Babys.
Ameisenvölker besiedeln ein genau abgrenztes Areal und vernichten bzw. beuten die Natur bis zur völligen Zerstörung aus.
Jegliche Tiere finden auf diesem Areal keinerlei Leben mehr vor. Nun zieht das Volk weiter und nimmt ein anderes Gebiet in Besitz. Es wird nur der Bedarf, der beansprucht wird verbraucht und das sinnvoll.
Das ausgebeutete Gebiet wird in Folge bis zur völligen Regeneration in Ruhe gelassen, sodass im Endeffekt nach einem gewissen Zeitraum wieder alles ist wie vorher.
Übertragen auf den Menschen würde das bedeuten (einige Beispiele):

- wieder verwendbare Verpackungen
- Bequemlichkeit als Laster der Menschen erkennen und abstellen.
- Auto etc. dienen der Fortbewegung und sind nicht ein Statussymbol oder zum heizen da.
- Naturausbeutung nur in Verbindung mit Wiederaufforstung usw.
Ob hier die Bereitschaft der Menschen vorhanden ist, ist sehr zweifelhaft und sicherlich ist die Bereitschaft nur zu einem gewissen Maße gegeben.

Fazit: Die effektive Bereitschaft, uneingeschränkt mit vereinten Kräften gegen die drohende totale Vernichtung der Erde gegenanzu gehen,wird es erst geben, wenn wir die gravierenden Erfahrungen gemacht haben bzw. wenn es zu spät ist.
Ein realistischer, wenn auch makaberer Vergleich ist der Raucher , der erst bereit ist aufzuhören, wenn der Arzt ihm mitteilt: ...wenn sie nicht aufhören, werden sie sterben! ...aber selbst dann sind viele nicht bereit sich zu ändern.
So ist leider der Mensch.


Schöne Weihnachten
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Re: Meeresspiegelanstieg

Neuer Beitragvon michael am 21. Dezember 2008, 14:53

ja, da kann ich Dir nur recht geben, so ähnlich sehe ich den Menschen auch. Nur ist der Mensch eben auch ein Wesen, welches auf Führungskräfte hört.
Gleichbedeutend mit einem Rudeltier oder Rudelverhalten. Macht einer was vor, machen es die anderen nach. Es bedarf hierbei nur einer Initialzündung, die von unseren Vorbildern ausgehen soll/muss.

Ansonsten kann ich mir nicht erklären, wie manche Musik oder Stars zu dem werden, was sie sind...es ist zu dämlich, aber das Rudelverhalten macht es möglich. Deshalb gebe ich die Hoffnung nicht auf, da ich weiß wie leicht und einfach der Mensch zu beeinflussen ist.

Beispiel gefällig?
Jeder denkt...oh der Autoindustrie gehts aufgrund der Finanzlage schlecht..warum denkt das jeder?
Weil es in den Medien so kommuniziert wird. Jeder hat auf einmal Angst um seinen Job (Angstjournalismus -> Angstpropaganda).

Welcher Automobilkonzern in Deutschland schreibt rote Zahlen?
Was hat die Finanzkrise mit den Automobilherstellern zu tun?
Das Problem ist doch vielmehr, dass die Industrie es in den letzten 20 Jahren verpasst hat, sich auf Kundenwünsche einzustellen.
Ich will, um zur Abreit zu kommen, einen EINSITZER haben, der mit Solarenergie vom Hausdach gespeißt wird. Den gibt es aber nicht und das andere Auto zur Alternative, welches 7 Liter braucht, will ich nicht und brauch ich nicht Das ist das Problem der Autoindustrie. Die Finanzkrise wird also nur ausgenutzt um die Fehler der Vergangenheit zu vertuschen und gleichzeitig wird beim Staat gebettelt - an Ekelhaftigkeit nicht mehr zu unterbieten - aber viele sagen, gebt ihnen das Geld, dann können wir unsere Arbeitsplätze behalten.

Fazit:
Man muss Meinungen über die Medien bilden, damit die Menschen entsprechend handeln.
Umsonst steckt sich keine Frau der Welt den Finger in den Hals um einen Ideal hinterherzurennen
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Re: Meeresspiegelanstieg

Neuer Beitragvon Lutz.Wikner am 21. Dezember 2008, 21:29

Hallo Michael,

gebe Dir im wesentlichen Recht. Trotzdem noch zwei interessante Aspekte zu Deinem Artikel:

Zum Einen ist es grundsätzlich fraglich, ob stattliche Subventionen, in welcher Form auch immer, überhaupt die angepeilten Ziele ermöglichen. Die hohen staatlichen Ausgaben trägt wieder mal der Kleine, wie es seinerzeit im Bergbau auch über Jahrzehnte praktiziert worden ist. Letztendlich sieht man heute ja das Ergebnis. Aber die Regierungen lernen aus Fehlern nicht.
Der vorhandende Wettbewerb mit Verlierern und Gewinnern wird ausgehebelt, um marode Unternehmen, die die Zeichen der Zeit verpasst haben (deine Worte) wieder auf die Beine zu stellen. Das durch diese Weltwirtschaftskrise, wie in der Natur, eine natürliche Auslese der Starken stattfindet, wird umgangen. Die Folge wäre, das wirklich nur die erfolgreich arbeitenden Unternehmen weiter bestehen können. Diese Widerrum würden bzw. könnten die Produktion durch den Bankrott anderer ausweiten und somit davon profitieren. Geeignete Arbeiter würden sicherlich auch hier ihre Dienste verrichten können. Die Produktion der Automobilindustrie wird nach ein paar mageren Jahren sowieso wieder ordentlich steigen, da durch die massiv anwachsende Weltbevölkerung fortwährend ein steigender Bedarf vorhanden ist.
Zum Anderen erkennt jedes geschulte Auge, das das doch sehr rasche Handeln der Politiker seine Hintergründe hat.
Mächtige Konzerne, die sich heuzutage oft den Markt aufteilen, haben ernorm viel Einfluss auf die Politik.
Diese Marktmacht wird natürlich für die Firmeninteressen ausgenutzt.
Es wird mit Entlassungen gedroht, bis hin zum Outsourcing wichtiger Kernbereiche ins Ausland, da die Lohnkosten eine Konkurrenz zu den anderen Wettbewerbern schwer macht. Über die Medien, wie Du bereits geschrieben hast, werden die Interessen gnadenlos umgesetzt.
Somit ist die Politik gezwungen, hier Eingeständnisse (Staatliche Unterstützungen) zu machen, damit es nicht zu schwerwiegenden Folgen kommt. Ich möchte hier nicht auf die Machenschaften unter den GROßEN eingehen, aber jeder Normalsterbliche bekommt ja immer wieder was davon mit.
!!! Hier sieht man übrigens auch, was in der Politik und Wirtschaft im Vordergrund steht: Die wirtschaftlichen Interessen. Andere Themen werden erstmal hinten angereiht. So ist das eben. Der Rubel muss rollen.
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Re: Meeresspiegelanstieg

Neuer Beitragvon michael am 22. Dezember 2008, 08:36

Der Rubel rollt aber nur so lange, wie es UNS passt. Die Marktmacht liegt beim kleinen Mann/Frau.
Ich kaufe so lange kein neues Auto, bis das auf den Markt kommt, welches ich für sinnvoll erachte. Wenn mehr Menschen so handeln, dann hat die Industrie ein wirkliches Problem und muss dem Druck des Kunden nachgeben.

Bei uns fehlt es leider an guten Politikern, die die Zeichen der Zeit erkannt haben...Aber vielleicht ändert sich ja was, wenn es wieder einmal ein anderer vormacht...mit ungewohnter Blickrichtung in die USA
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