(Nr.: 1435):

Quelle: http://www.wetter3.de
Aktuelle Lage: Der heute noch vorherrschende Zwischenhocheinfluss schwächt sich ab und macht Platz für ein Tief, das sich über den Alpen bildet und Mittwoch im Tagesverlauf nach Norden über Tschechien zieht und sich über Südpolen auflöst. Über dem Nordatlantik halten sich Sturmtiefs, die sich langsam nach Osten verlagern und im Laufe des Donnerstags Nordnorwegen erreichen. Zugleich breitet ein Hoch über dem Atlantik sich ostwärts aus.
Vorhersage: Östlich einer Linie Schwerin - Wismar hält sich bis in die Morgenstunden eine zähe Hochnebeldecke, die vereinzelt noch ein paar Nieselregentropfen fallen lässt. Westlich dieser Linie gibt es erste größere Wolkenlücken. Aufgrund dieser kann die Temperatur hier auch auf +1 bis -1 Grad zurückgehen. Dazu gibt es Bodenfrost. Unter den dichteren Wolken ist es mit +3 bis +5 Grad milder. Hier ist auch kein Bodenfrost zu befürchten. Der Wind kommt schwach aus südlichen Richtungen.
Die Auflockerungen setzen sich im Laufe des Mittwochs bis zur Müritz und Greifswald durch. Östlich davon gibt es weiterhin Hochnebel, der nur selten eine Lücke bekommt. Im Randowbruch kann es zudem auch noch ein paar Spritzer Regen geben. Nach Westen ist es dagegen recht freundlich und trocken. Die Temperatur liegt zwischen +3 Grad an der Elbe und +5 Grad an der Oder und auf Rügen. Dazu kommt der Wind am Vormittag schwach aus Südwest und dreht im Tagesverlauf auf West bis Nordwest.
Aussichten bis Sonntag: Das Hoch über dem Atlantik verlagert seinen Schwerpunkt auf die iberische Halbinsel. Samstag liegt es bereits über Frankreich. Zugleich zieht ein Sturmtief vom Nordatlantik über Schottland nach Norwegen. Es wird am Samstag vor allem im Norden Deutschlands für kräftigen Wind sorgen. Hinzu kommt milde Luft, die in einer westlichen Strömung vom Atlantik nach Mitteleuropa geführt wird. Sonntag wird das nächste Tief vom Atlantik Richtung Osten ziehen. Es erreicht schon in den Abendstunden die östliche Ostsee. Der Süden Deutschlands profitiert dagegen vom Hoch mit Kern über Ostfrankreich.
In der Nacht auf Donnerstag werden sich auch im Südosten endlich größere Wolkenlücken zeigen. Im übrigen Vorhersagegebiet ist es gering bewölkt oder klar und trocken. Recht einheitlich zeigen sich die Temperaturen. Sie liegen in den Morgenstunden bei +1 bis -1 Grad. Verbreitet gibt es leichten Bodenfrost. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus Nordwest bis Nord.
Donnerstag wird der freundlichste Tag der Woche. Es gibt einen Mix aus Sonne und Wolken und es bleibt trocken. Nur im Randowbruch können zeitweise dichter Wolkenfelder von Süden durchziehen. Mit +3 Grad an der Seenplatte und +5 Grad an der Ostsee bleiben wir von Frost verschont. Der Wind kommt schwach aus Nordwest in Vorpommern und aus Südwest in Mecklenburg.
In der darauffolgenden Nacht werden sich von Westen her die Wolken verdichten. Aus ihnen kann es in den Morgenstunden erste Regentropfen geben. Bis zum Sonnenaufgang trocken mit einzelnen Auflockerungen bleibt es südöstlich einer Linie Greifswald - Neustrelitz. Die Temperatur geht im gesamten Land auf Werte um den Gefrierpunkt zurück. Mit Wolkenverdichtung steigt im Westen des Landes die Temperatur langsam an. Verbreitet gibt es erneut leichten Bodenfrost. Der Wind kommt schwach, im Westen zunehmend mäßig aus Südwest.
Am Freitag breiten sich die Wolken rasch über das gesamte Land aus. Nachfolgend gibt es überall ein paar Regentropfen. Die Sonne wird sich am letzten Arbeitstag der Woche nicht zeigen. Mit +4 bis +6 Grad kommt ein erster Schwall milderer Luft ins Land gezogen. Dazu frischt der Wind im Tagesverlauf auf und dreht von Südwest auf Nordwest. Am Nachmittag gibt es verbreitet stürmische Böen.
Der Wind lässt in der Nacht vorübergehend nach. So wie der Wind vorübergehend nachlässt lockert es auch nur vorübergehend auf. Bereits in der zweiten Nachthälfte verdichten sich die Wolken von Westen erneut. Der Wind dreht auf Südwest und frischt deutlich auf. Die Temperatur geht auf +2 bis +1 Grad zurück.
Der Samstag startet mit dichten Wolken und zeitweiligem Regen. Mittags und Nachmittags lockert die Wolkendecke an der Küste stärker auf. Hier bleibt es trocken. Im Binnenland dagegen bleiben die Wolken dicht und es gibt weiterhin leichten Regen. Mit +6 bis +8 Grad wird es noch milder als in den vorangegangenen Tagen. Am Vormittag kommt der Wind mäßig bis frisch aus Südwest. Verbreitet gibt es stürmische Böen. Erst am Nachmittag lässt er spürbar nach.
Das ist aber nur die Ruhe vorm Sturm. Dieser wird uns am Abend erreichen. Böen erreichen verbreitet die Stärke 8, an der Küste auch Stärke 9 aus Südwest. Diese lassen die Temperatur im Laufe der Nacht auf unbeschreibliche +9 Grad ansteigen. Trotz der angenehm erscheinenden Temperaturen wird es vom Wetter her unangenehm mit dichten Wolken und zeitweiligem Regen.
Der 4. Advent zeigt sich ganz und gar nicht winterlich. Bei Temperaturen um +10 Grad zieht immer wieder leichter Regen übers Land. Bei frischen bis starken Wind mit Böen bis Stärke 8 bis 9 werden wohl auch einige Fahrgeschäfte auf den Weihnachtsmärkten des Landes geschlossen bleiben. In der Nacht sind dann auch orkanartige Böen möglich.
Hinweis: In der Nacht Glätte durch überfrierende Nässe im Südwesten des Landes. Verbreitet kann sich Nebel mit Sichtweiten unter 100 Metern bilden. Weitere Informationen finden Sie unter: Warnungen MV
Maik Thomaß, 16.12.2008 22:52

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Quelle: www.hro-wetter.de
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Hinweis in eigener Sache. Ab Mittwoch, 17.12.2008, werden täglich die Weihnachts- und Feiertagsprognosen unter diesem Link zu finden sein: http://forum.wetter-in-mv.de.

