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von Rainer Boehme am 9. Januar 2007, 07:39
Hallo,
Ich frage mich schon eine ganze Weile diesen Winter, ob dieses Wetter nicht doch ein bisschen extrem zu warm ist. ich kenne mich mit Wetterentwicklung nicht wirklich aus aber ich hab noch nie einen Januar erlebt mit derart hohen plus-Graden. Ist dies bereits ein Zeichen der Klimaerwärmung und ist der Verlauf wohl beschleunigt oder ist das dieses Jahr nur ein Ausnahmefall?
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Rainer Boehme
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von tfk78 am 9. Januar 2007, 09:50
Es gibt Stimmen, die sagen, dass es möglich ist, dass der Klimawandel an irgendeinem Punkt fast ruckartig von Statten gehen könnte. Aber zu sagen, dass dieser Winter jetzt dieser Punkt ist, wäre sehr vermessen. Es kann natürlich sein, vor allem, wenn man die ungewöhniche Anzahl an erheblich zu warmen Monaten in so großen Teilen der Welt berücksichtigt. Aber eine genaue Aussage darüber kann man erst im Nachhinein treffen. Momentan kann man nur sagen, dass die letzten Monate ungewöhnlich waren, mehr nicht.
Dennoch ist es allgemein anerkannt, dass wir uns bereits im Klimawandel befinden. Da ist es nicht verwunderlich, dass ein normales Phänomen wie ein zu warmer Herbst/Winter, noch etwas wärmer ausfällt, als üblich. Meiner Meinung nach erleben wir gerade einfach nur einen normalen Extremfall, der aber schon auf dem stattfindenden Klimawandel aufsattelt, und daher etwas wärmer ausfällt, als die bisher normalen Extreme...
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von Rainer Boehme am 9. Januar 2007, 12:48
Danke für die schnelle Antwort.
Lass mich kurz rekapitulieren. Was wir diesen Winter erleben ist sozusagen ein milder Winter der aber auf der allgemeinen Klimaerwärmung aufsitzt und dadurch derart milde Temeraturen erziel, richtig? Das ist aufjedenfall eine Erklärung die einleuchtet.
Aber leider hat ein derartiger Ausnahmefall auch schon starke Auswirkungen auf Mutter Natur. Ich halte mich zur Zeit in Dessau auf und hier fließt mulde und Elbe zusammen. Durch das letzte Hochwasser hatten wir letztes Frühjahr eine ziehmliche Mückenplage. Nun vermute ich das durch das ausbleiben des ersten richtigen Frostes die Mückenpopulation weiter ansteigt und uns hier ein unangenehmes Frühjahr verschaffen wird.
Ein weiterer Knackpunkt ist die gute alte Ostsee, die schon letztes Jahr etwas zu warm für normal war und uns mit wunderbaren Stürmen und Regengüssen den Sommer versüßte. Nun küht wie bekannt gegeben wurde die Ostsee diesen Winter etwas langsamer ab als normal ist. Das müsste ja heißen das uns dieses Jahr noch einige Wetterextreme, in alle Richtungen,also stürme & Regen, erwarten?
Worauf ich hinaus will ist die Frage: Gleichen sich die extreme wieder aus oder schaukelen sie sich hoch? Also auf extrem warm folgt extrem kalt oder extreme trockenheit auf extreme Feuchte usw.
Fest steht das wir alle gut daran mitgewirkt haben müssen
Ich danke dir nochmal für die Antwort
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Rainer Boehme
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von tfk78 am 9. Januar 2007, 12:59
So meinte ich das, genau. Was die Ostsee angeht, kann es natürlich sein, dass wenn sie weiterhin so warm bleibt, dass sich das Wasser dann in nem warmen Sommer schneller bzw. stärker erwärmt als letztes Jahr. Und warmes Wasser ist eine große Energiequelle für das Wetter. Aber an sich, in nem funktionierenden Klimasystem, gleicht sich immmer alles aus. Das was wir Klima nennen ist ja nur der Mittelwert aus vielen Jahren, also aus warmen, normalen und kalten. Für die Zukunft bedeutet das: Der trend ist klar nach oben gerichtet. Es werden auch in Zukunft zu kalte Monate auftreten, aber die Mittelwerte entwickeln sich nach oben. Der "Ausgleich" wird also auf lange Sicht eher in Richtung höherer Temperaturen als in richtung tieferer Temperaturen stattfinden. Aber wir werden ganz sicher nochmal kalte Winter haben, nur werden die mit der Zeit seltener und dann auch irgendwann weniger hart, die milden werden dafür häufiger und milder...
Und klar: bei milden Winterwetter überleben mehr Insektenlarven und Eier, so dass es dann auch mehr Mücken geben wird. Aber das kennt man ja auch aus der Vergangenheit. Und eventuell werden dann auch andere Arten einwandern. Wer wieß, vielleicht wird es unseren einheimischen Mücken auch mal zu warm, für andere dafür gerade warm genug...
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von Micha_Esslingen am 9. Januar 2007, 20:39
Auf jedes Aktio folgt ein Reaktio...immer.
Daraus lassen sich die "tollsten" Dinger basteln.
- Wärmeres Wasser -> mehr Verdunstung -> mehr Tiefs -> weniger Sonne -> kühleres Wetter
- Festlandeis schmilzt -> Wasserspiegel steigt -> mehr Energie im Wasser -> mehr Tiefs -> weniger Sonne -> kühleres Wetter
Letztenendes lässt es sich so auch formulieren. Energie kann nicht vernichtet werden nur umgewandelt und unser Planet wäre ohne Energie eine Eiswüste. Wir haben nun mehr Energien freigesetzt als "vorgesehen" war und diese Energien müssen jetzt in einer Art und Weise umgewandelt werden.
Die Natur betrifft das kaum, die hat schon ganz andere Sachen mitgemacht , aber an uns Menschen wird das nicht spurlos vorbeigehen.
Diesen einen warmen Winter kann man nicht dazu hernehmen um jetzt eine Klimaerwärmung auszumachen. Man muss das "Global" sehen. Unser Jahr 2006 war hier bei mir um +0,64°C zu warm. Wenn jetzt die nächsten Jahre ebenso sind in aufsteigender Tendenz, dann weißt du, was wir haben
Aber eine Mücke macht noch keinen Sommer
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von djandreas am 10. Januar 2007, 01:06
Hallo,ist schon erstaunlich wie viele das wetter logisch erklären wollen überall,obwohl es bereits in der bibel geschrieben steht .
der sommer 2007 wird wohl alle sommer in den letzten 1000Jahren übertreffen.
Das Wetter wird wahrscheinlich so extrem werden ,da die nordwinde am nordpol aufgehört haben zu wehen (wer immer update ist,weiss was ich meine und sieht dass dass keine träumerei ist)und wir deshalb dass südliche und westliche klima bekommen,wer weiss was ich meine ,weiss wie heiss es im juli in spanien voriges jahr war(z.B: 49Grad in Madrid!)
Wenn der nordwind nicht mehr anfängt zu wehen,dann viel spass allen beim schwitzen!
Mir machts nichts ich liebe die sonne,das meer,etc... aber viele schneekranke werden sich wohl umstellen müssen,ob sies wollen oder nicht und ob sies glauben oder nicht!
Zuletzt geändert von djandreas am 10. Januar 2007, 01:40, insgesamt 1-mal geändert.
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von tfk78 am 10. Januar 2007, 01:13
Sorry... aber wir sind hier nicht in der Bibelstunde... Und wo religiös verblendete Weltanschauung führt sehen wir ja an unserem lieben Freund George W. Bush... Gerade bei der Klimapolitik.
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von djandreas am 10. Januar 2007, 01:44
ja,stimmt,man soll alles richtig anschauen und wahrheit von ungläubigen trennen,wenn sie nicht wissen was man damit meint. hoffentlich vertragen sie auch die wahrheit ,wenns sies schon nicht hören wollen!
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von tfk78 am 10. Januar 2007, 08:17
Ich denke, dass ich die Wahrheit schon vertragen kann, bzw. in etwa weiß, was auf uns zu kommt. Ich kann nur nichts damit anfangen, wenn jemand behauptet, dass etwas naturwissenschaftliches mit göttlicher Vorsehung oder weiß der Henker was zu tun hat. Der Klimawandel ist menschengemacht, das ist meine Überzeugung. Und was daraufhin passiert lässt sich hervorragend durch naturwissenschaftliche Vorgänge erklären. Ich brauche da keine Bibel, keinen Gott und keine noch so geartete Religion. Vielmehr denke ich, dass solche Denkweisen der Lösung dieses Problems eher schaden. Zu viele Menschen ruhen sich auf Gott und Religion aus und sagen lieber, es ist ja eh gottgewollt und Schicksal, also können wir eh nichts machen.
Aber genug von meiner Seite dazu: Soviel ich weiß ist dies ein Meteorologie-Forum, und keines, das sich mit Theologie beschäftigt...
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von Micha_Esslingen am 10. Januar 2007, 08:21
wahrheit von ungläubigen trennen  ok, sagte das Paradoxon zum Umkehrschluß Aber genug von meiner Seite dazu: Soviel ich weiß ist dies ein Meteorologie-Forum, und keines, das sich mit Theologie beschäftigt...
Stimmt
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von Rainer Boehme am 10. Januar 2007, 22:31
Ich hatte ja nicht vor eine Grundsatzdiskussion über den Standpunkt der Kirche zur Wetterentstehung zu führen. Ausserdem Schürt sie nur Angst um weitere Anhänger zu gewinnen. Da mir jenes aber keinerlei Informationen zukommen lässt bitte ich darum derartige hinweise auf die Bibel oder göttliche Vorsehung und der gleichen zu unterlassen.
Wenn etwas in dieser Thematik nicht besprochen werden muss dann ob ein fiktives Wesen das so will oder nich...das wäre ja zu einfach
Man sollte lieber genug Wissen sammeln um logische Schlussfolgerungen zu finden um damit Lösungsvorschläge ziehen zu können, die auch etwas bewirken.
Danke
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von djandreas am 11. Januar 2007, 03:29
Jetstream ist die Strömung die das Wetter beeinflusst!
Sogar die Flugzeuge müssen sich danach richten ,wenn sie z.B. nach USA fliegen,müssen sie über den nördlichen erdteil ausweichen,weil die strömung viel zeit und kosten verursachen würde,dafür ist man ,wenn man von west nach ost fliegt immer schneller als umgekehrt,ist mir auch schon aufgefallen,als wir nach mallorca flogen und zurück(Zeitunterschied gleiche strecke halbe stunde!)
der jetstream ist in einer höhe von ca. 10-14km und verändert ständig seine bahnen und ich glaube derzeit hat er die südwestbahn!
Film Jetstream
http://www.fileupyours.com/files/74430/jetstream.avi
Zuletzt geändert von djandreas am 11. Januar 2007, 08:48, insgesamt 3-mal geändert.
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von djandreas am 11. Januar 2007, 03:33
Hier ein paar reale wetterdaten von 1960-2040
Grafik zeigt nicht reale Temperatur,sondern Steigerung Durchschnittstemperatur !!
gruss an Micha-....
Stimmt mach den Rest im theologieforum,da es keiner hören will,warum es so ist wie es ist!
Foto Wetter
<img src="http://staufera.superprovider.de/klima1.jpg" width="700">
Zuletzt geändert von djandreas am 11. Januar 2007, 08:15, insgesamt 1-mal geändert.
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von Micha_Esslingen am 11. Januar 2007, 07:54
2040 haben wir in Mitteleuropa eine Durchschnittstemperatur von 2,5°C? Brr, das ist aber kalt.
Wissenschaft und Theologie lässt sich nicht vereinbaren. Also halte dich bitte mit diesen Themen zurück!!
Danke
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von djandreas am 11. Januar 2007, 08:16
ja,trenne in zukunft die themen in einem anderen forum,trotzdem ist das wetter die realität und keine wunschvorstellung und auch kein jammern und rätseln hilft da ,sondern nur das warum und woher! gruss von einem christlichen realisten
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