Inversionswetterlage

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Inversionswetterlage

Neuer Beitragvon Kleintrombe am 11. November 2009, 19:29

Hallo liebe user,

Ich bin ein Neuling in diesem Forum, interessiere mich sehr für Meteorologie, da ich mich sehr für Verkehrsluftfahrt interessiere. Momentan lese ich ein Buch "Flugwetterkunde", das den Lernstoff für ATPL-Lizensen sehr verständlich wiedergibt. Der Themenbetreff oben sagt schon über meine eigentliche Frage aus.

1. Warum gibt es bei Inversionen eine sogenannte Sperrschicht und warum bilden sich dort Wolken?

Dass Temp und Luftfeuchte erst zu - dann abnimmt ist mir klar, aber dass ein Warmluftpaket über einem Kaltluftpaket liegt, das verstehe ich nicht richtig. Ich finde irgendwie den Schlüssel nicht, um dieses Themengebiet vollständig zu begreifen und wäre euch überaus dankbar, wenn ihr mir helfen würdet, ich danke euch vielmals

Grüße, David
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Re: Inversionswetterlage

Neuer Beitragvon michael am 11. November 2009, 21:13

aber dass ein Warmluftpaket über einem Kaltluftpaket liegt


Hallo David,
was verstehst du daran nicht?
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Re: Inversionswetterlage

Neuer Beitragvon Kleintrombe am 11. November 2009, 21:39

Das müsste doch eher andersrum sein, warme Luft ist leichter als kalte, sie steigt auf und wird durch die schwerere kalte Luft beim weiteren Aufsteigen blockiert?

David
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Re: Inversionswetterlage

Neuer Beitragvon michael am 12. November 2009, 07:53

Zunächst kalte Luft ist schwerer als warme Luft, dehsalb hat die kalte Luft das "Bedürfniss" am Boden zu bleiben (einfach ausgedrückt). Bei normalen Wetterlagen findet meist eine gute Durchmischung statt. Bei einer Inversion schiebt sich über die Kaltluft eine warme Schicht und zwar so "soft", dass keine Durchmischung stattfindet. Das liegt aber an der höheren Dichte der kalten Luft, die sich da nicht so einfach beeindrucken lässt. Von nun an wirkt das wie ein Deckel oder "Käseglocke", bis eben wieder Wind und Dynamik ins Spiel kommt.
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Re: Inversionswetterlage

Neuer Beitragvon Kleintrombe am 12. November 2009, 17:22

Ich habe noch andere Quellen (auch Wikip) durchgelesen und habe das jetzt kapiert.

In bedeckten Nächten kann sich also fast kaum eine Inversion bilden, weil die Luft nicht richtig abkühlen kann (Absorbtion von den Wolken). Ist es dagegen klar und windstill kann sich eine Inversion bilden, in Tälern vorwiegender als im Flachland, weil Täler windgeschützt sind, es bildet sich in diesem Falle ein Kaltluftsee. Herrscht Hochdrucklage und wenig Wind im Flachland kann sich dann auch dort eine Inversion bilden, weil keine Vermischung stattfindet. Ist es in der nacht wenig oder gar nicht bewölkt und die Temperaturen liegen im negativen Bereich und es bläst kein Wind, dann gibts eine Ladung Frost.

So, das hab ich jetz mit eigenen Worten zusammengefasst. Ist das alles richtig?


David
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Re: Inversionswetterlage

Neuer Beitragvon michael am 12. November 2009, 20:00

Im Großen und Ganzen ja, wobei das in den klaren Nächten eher eine Strahlungsinversion ist
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Re: Inversionswetterlage

Neuer Beitragvon Guenter5 am 14. November 2009, 19:29

Dann gibt es auch in einem Hochdruckgebiet die sog. Absinkinversion, sodass dann die Temperatur mit der Höhe ebenfalls steigt und nicht absinkt. Trägt man einen entsprechenden
Radiosondenaufstieg in das Tempdiagramm ein, ist diese Temperaturumkehr deutlich zu sehen.
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