Moin,
ich bin derzeit Flugschüler bei einer relativ großen, deutschen Airline und beschäftige mich dementsprechend gerade u.a. auch mit der Meteorologie.
Nun habe ich, bzw. auch einige Leute aus meinem Lehrgang, eine Frage zum Gradientwind:
In unserem Fragenkatalog sollen wir u.a. erklären, unter welchen Umständen die Geschwindigkeit um ein Hoch (antizyklonisch) genauso schnell sein kann wie um ein Tief (zyklonisch).
Als richtige Antwort wird gegeben: "Wenn das Hoch auf einer nördlicheren Breite liegt".
Dort aber ist die Corioliskraft größer. Diese muss die Gradient- sowie die Zentrifugalkraft ausgleichen. Da die Gradientkraft per Aufgabenstellugn konstant ist, muss die Zentrifugalkraft zunehmen, was an sich ja nur mit einer schnelleren Geschwindigkeit passieren kann. Allerdings soll ja die Windgeschwindigkeit ums Hoch an die des Tiefs angepasst werden, also langsamer sein.
Wir haben uns das so erklärt, dass eine schnellere Drehgeschwindigkeit letztendlich in der Auflösungs des Hochs endet - aber es erscheint uns unwahrscheinlich, dass die Frage so weit "denkt".
Wer weiß Rat ?
Vielen Dank im Voraus !

