Die Klimafrage

Wie verändert sich das Klima?

Die Klimafrage

Neuer Beitragvon wallflower am 29. September 2010, 21:30

Es gibt ja immer noch Menschen, die an der Realität Zweifel zeigen. Dass Faktum, dass beispielsweise eingeschleppte Insekten in unseren Breiten mittlerweile schon sehr gut überleben können genügt scheinbar nicht. Aber wie ernst darf man die Medien nehmen? Übertreiben die Medien mit den Klimawandel? Ist der Klimawandel nur ein Fake? Stimmt das alles mit den Klimawandel? Die Forschung selbst ist sich ja auch nicht einig? Ich habe etwas gelesen, dass ungefähr solche Fragen stellt, und zwar http://az-bericht.com/klimawandel-wahrheit/. Wie ernst darf man dieses Thema denn nehmen?
wallflower
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Re: Die Klimafrage

Neuer Beitragvon Lutz.Wikner am 29. September 2010, 21:52

In den letzten Jahren/Jahrzehnten häufen sich extreme Wetterereignisse, wie Überschwemmungen, Hitzeperioden, etc. Das Klima ändert sich, es wird wärmer. Nun besteht die große Gefahr, das immer nach den genauen Ursachen hierfür gesucht wird. Sicherlich tragen viele Faktoren dazu bei, die zumindest teilweise sicherlich von Menschen hervorgerufen wurden.
Das große Problem ist, zum Einen, das wir nicht wissen, was genau auf uns zu kommt und wie schlimm es letztendlich werden wird. Zum Anderen haben wir eben keine Erfahrungen in der modernen Welt machen können, wobei erschwerend hinzu kommt das wirtschaftliche Interessen weltweit klar im Vordergrund stehen und weiter stehen werden.
Insgesamt ist mit einer weltweiten Zusammenarbeit in naher Zukunft nicht zu rechnen.
Was für unsere Breiten beruhigend zu sagen ist, das wir in einer Ecke auf dem Globus leben, der als gemässigt zu bezeichnen ist, sodass es uns nicht so schwer treffen wird, wie Zonen die schon immer von extremen Wetterereignissen betroffen waren. Hier kurz einige Bsp.:
-Indien: Verstärkter Monsum / höhere Temperaturen > erstmals wurden die 50 Grad-Marke durchbrochen !!!
-Permafrostböden tauen auf, so dass Gebiete am Polarkreis so stark auftauen, das Einwohner diese Gebiete verlassen müssen, da die auf Holzblöcken gebauten Häuser absacken und unbewohnbar werden.
- Inselgruppen die auf Höhe des Meeresspiegels liegen mussten bereits verlassen werden, bzw. nach Prognosen in den nächsten 10-15 Jahren verlassen werden.

... aber jetzt bekommen wir erstmal ein kalten Winter, wie letztes Jahr.

Lutz
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Re: Die Klimafrage

Neuer Beitragvon michael am 30. September 2010, 07:17

Ich drücke es immer wieder gerne folgendermaßen aus.

Die Energie, welche wir in 100 Jahren verpulvert haben, ist Energie die 100 Milliarden Jahre gebraucht hat um zu entstehen. Daraus kann jeder seine Rückschlüsse ziehen, welche Auswirkungen das auf unser Klima hat.
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Re: Die Klimafrage

Neuer Beitragvon Gartenzwerg am 30. September 2010, 12:35

michael hat geschrieben:Ich drücke es immer wieder gerne folgendermaßen aus.

Die Energie, welche wir in 100 Jahren verpulvert haben, ist Energie die 100 Milliarden Jahre gebraucht hat um zu entstehen. Daraus kann jeder seine Rückschlüsse ziehen, welche Auswirkungen das auf unser Klima hat.


nee, nee; die Erde ist erst 4 Mia. Jahre alt; und wie lange das Erdöl gebraucht hat, um zu entstehen, weiß keiner genau, wahrscheinlich wohl nur ein paar Mio. :wink:
Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Wetter, oder es bleibt wie es ist!
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Re: Die Klimafrage

Neuer Beitragvon michael am 30. September 2010, 13:33

Sry, meinte natürlich Mio. Jahre - eben die Zeit, als genauso viel Energie im Spiel war als anschließend in Form von Öl gespeichert wurde.
Damals herrschte eine Durchschnittstemperatur auf der Erde, die es den Säugetieren nicht gerade einfach gemacht hat:

Vulkanische Eruptionen reicherten die Atmosphäre mit Kohlendioxid an, wodurch die globale Temperatur langsam anstieg.....Nach der Karbon Eiszeit vor mehr als 295 Millionen Jahren stieg die globale Temperatur mit dem Beginn des Perm kontinuierlich an....In den letzten 100 000 Jahren bis zur Perm – Trias Grenze stieg die Erdtemperatur über 22°C an. Durch das Zusammenwirken aller Treibhausgase vor allen, Kohlendioxid, Methan und Wasserdampf entwickelte sich das Klima des Perm zu einem Supertreibhausklima. Es begann ein langsames bis zum Ende des Zeitalters andauerndes Massenaussterben.
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