Das Freud und Leid mit der Vorhersage und den Modellen

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Re: Wetter Februar 2009

Beitragvon Lutz.Wikner am 15. Februar 2009, 10:48

Da sieht man mal wieder, bei Wetterlagen wie diese, sind Vorhersagen über 12h im voraus schon sehr spekulativ.
Erst: ,,Da kommt was heftiges rein - mit durchgreifender Milderung - dann noch gestern abend:
Milderung wird sich bis auf weiteres nicht durchsetzen (lediglich im vorübergehend Küstenbereich Regen)
sonst sich verstärkende Niederschläge. Kälte kommt ab Mittwoch zurück (ach)
aktuell löst sich der einst mächtig angekündigte Niederschlag im Nordwesten in wohlgefallen auf.
Begleitet soll diese Entwicklung nun doch mit einer durchgreifenden Milderung sein (Ach).
... und wieder mal eine / zwei gravierend falsche Vorhersagen sogat für einen kurzfristigen Zeitraum!!!
> wenn ich nicht lache!
Wofür gibt es überhaupt Vorhersagen.> Das ist vielmehr das große Spektrum an möglichen Eintrittsmöglichkeiten beim Wetter, wobei letztendes immer die die keiner für möglich gehalten hat eintifft.

Morgen aber haben wir wahrscheinlich Aufheiterungen und milde 15 Grad (nix ist unmöglich)
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Re: Wetter Februar 2009

Beitragvon michael am 15. Februar 2009, 11:28

Lutz.Wikner hat geschrieben:Wofür gibt es überhaupt Vorhersagen.


Die Basis einer validen Prognose bilden Fakten, die oft mit formalisierten Methoden (Messungen, zeitlich gegliederten Messreihen oder Simulationen) zur Erstellung von Datenmaterial erhoben werden. Auf diesen Grundlagen können dann mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit Voraussagen für die Zukunft gemacht und Entscheidungen getroffen werden. Hierbei werden Daten, auf die sich die Prognose stützt, als (bessere oder schlechtere) Prädiktoren bezeichnet. Im Gegensatz zur reinen Intuition zählen auch begründbares Erfahrungswissen und seine Extrapolation zu den anerkannten Prognosemethoden. Solche argumentierbaren Vorhersagen sind in allen Bereichen der Wissenschaft methodisch bedeutsam.
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Re: Wetter Februar 2009

Beitragvon Guenter5 am 15. Februar 2009, 11:44

Kurzum, in der Meteorologie ist alles möglich, aber Frühling wird es bis auf weiteres nicht^^. Wenn sich Lutz auch so ärgert. :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Wetter Februar 2009

Beitragvon Guenter5 am 15. Februar 2009, 20:41

Lutz.Wikner hat geschrieben:Da sieht man mal wieder, bei Wetterlagen wie diese, sind Vorhersagen über 12h im voraus schon sehr spekulativ.
> wenn ich nicht lache!
Wofür gibt es überhaupt Vorhersagen.> Das ist vielmehr das große Spektrum an möglichen Eintrittsmöglichkeiten beim Wetter, wobei letztendes immer die die keiner für möglich gehalten hat eintifft.

Morgen aber haben wir wahrscheinlich Aufheiterungen und milde 15 Grad (nix ist unmöglich)


Wer hat dich denn so gefrustet?. Von durchgreifender Milderung hat hier eigentlich niemand etwas gesagt, eher von nasskaltem Wetter im Nordwesten und Westen im Laufe der
nächsten Woche und *Grippewetter*. In der Meteorologie gibt es eben im allgemeine keine einfachen Lösungen und das ist auch gut so.

LG Günter
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Re: Wetter Februar 2009

Beitragvon michael am 15. Februar 2009, 20:46

Beim Wetter geht das ja noch, aber stell Dir mal die Börse vor...da wirste verhauen, wenn Deine Vorhersage nicht stimmt :-D
Oder du bekommst Millionen in den Ar*** gepumt, wie es derzeit der Fall ist :shock: :shock:
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Re: Wetter Februar 2009

Beitragvon Lutz.Wikner am 15. Februar 2009, 20:56

Lieber Günther,

natürlich ist es frustrierend mit dem Wetter.
Nimm dir mal ein wenig Zeit und vergleiche mal die Wetterprognosen mit den tatsächlich eingetroffenen wetterereignissen.
Was ich schon angedeutet habe, die Trefferquote ist gerade bei Schneevorhersagen sehr sehr schwach.
Entweder treffen die Ereignisse gar nicht ein oder statt der angekündigten 5 bis 10 Zentimeter am abend vorher (strammer) Niederschlag (ZDF) kommen gerade mal 1-2 Zentimeter runter.
Solche Vorhersagen, in der heutigen Zeit finde ich unakzeptabel.

wenn man schon weiss, das es auf diesem Gebiet problematisch ist Aussagen zu fällen, sollten, gerade die Experten etwas vorsichtiger Vorhersagen und nicht ständig mehr versprechen als tatsächlich runter kommt.
...oder etwa nicht !!!!
Lutz
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Beitragvon michael am 15. Februar 2009, 21:24

Habe einen eigenen Thread dafür aufgemacht, in dem man sich richtig darüber auslassen kann, wenn das vorhergesagte mal wieder nicht stimmt
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Re: Das Freud und Leid mit der Vorhersage und den Modellen

Beitragvon michael am 15. Februar 2009, 21:27

Solche Vorhersagen, in der heutigen Zeit finde ich unakzeptabel.


Nun, mir geht es ähnlich, aber so ist das beim Wetter. Wo ich mit den Modellen vor ca.12 Jahren angefangen habe, da gabs nur eine "Ein Tages Vorhersage" und die hat bei weitem nicht gestimmt.

heute ist es wenigstens so, dass du 4 Tage im voraus Schnee vorhersagen kannst, aber eben nur nicht die Menge. Damit haben die Modelle, vorallem beim Schnee, noch so ihre Probleme
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Re: Das Freud und Leid mit der Vorhersage und den Modellen

Beitragvon Guenter5 am 16. Februar 2009, 09:12

Ich kenne ja noch den Anfang der Modellvorhersagen in den frühen 70er Jahren. Die Rechner haben damals natürlich nur die Druckverteilung in den einzelnen Schichten der Troposphäre gerechnet.
Es gab Fälle, dass schon nach 24 Std alles über den Haufen geworfen wurde. Ich habe Erfahrung mit dem Wetter seit 1962 und muss sagen, dass es fast ein Wunder ist, dass
man heutzutage das Wetter so präzise vorhersagen kann. Man sieht es auch im allgemeinen an der Vorhersagequaltität, die beim 24- 36 Std Zeitraum mit 85% sehr hoch ist. :!:
Es gibt ja auch verschiedene Wetterdienste. Wir sind hier nur Hobbymeteorologen, die sich die einzelnen Modelle anschauen und sie dann interpretieren. Aber ich finde, man
sollte das ganze ja auch nicht so tierisch ernst sehen, ein gewisser Unterhaltungswert sollte auch noch dabei sein :wink: :wink:

LG Günter
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Re: Das Freud und Leid mit der Vorhersage und den Modellen

Beitragvon michael am 16. Februar 2009, 12:04

Absolute Zustimmun :!: :!:
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Re: Das Freud und Leid mit der Vorhersage und den Modellen

Beitragvon Lutz.Wikner am 16. Februar 2009, 12:06

Hallo Günther,

mit der Trefferquote sehe ich das etwas anders. Wenn man die Summe der Vorhersagen für ein ganzes Jahr zusammen nimmt, gibt es viele Phasen, wo Vorhersagen praktisch nicht falsch sein können und das über Wochen. Zum Beispiel eingefahrene Wetterlagen ( Omega-Wetterlage, Westwind-Wetterlagen ). In diesen Phasen sind Fehler so gut wie ausgeschlossen.
ABER: Bei Wetterlagen, wo eben zwei Wettersysteme gegen einander ,,Kämpfen" werden ständig zu viele Fehler gemacht.
Bestes Beispiel dieser Winter. Gerade die Aspekte, die für die Vorhersage wichtig sind, treffen oft nicht oder unzutreffend ein.
Front kommt viel später oder sehr abgeschwächt oder erst gar nicht an.
Frust habe ich diesem Winter, in deinen Worten, schon zur Genüge geschoben.

Wetterfrösche sollten, um ihre Vorhersage präziser zu machen nicht nur die aktuellen Karten zu grunde legen, sondern auch vergleichbare Wetterlagen aus der Vergangenheit mit ein fliessen lassen, denn Wetterlagen ähneln sich, über weite Strecken immer wieder.
... und das wir im Grenzbereich zwischen warm und kalt liegen, wo selten ein System die Vorherrschaft übernehmen kann, dominiert all zu oft!
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Re: Das Freud und Leid mit der Vorhersage und den Modellen

Beitragvon Guenter5 am 16. Februar 2009, 17:39

Lieber Lutz,
die armen Profi-Meteorologen. :( :( Wettervorhersagen war schon immer ein schwieriges Geschäft. Aber die Trefferquote der Vorhersagen stimmt schon, würden die Politiker sonst dem Deutschen Wetterdienst die benötigten Millionen bewilligen? Die Trefferquote wird laufend vom Wetterdienst berechnet.
Fehlprognosen lassen sich in dem insgesamt caotischen System der unteren Atmophäre auch in Zukunft nicht vermeiden.
Und dir können wir leider in der nächsten Zeit auch kein Schnee versprechen :(
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Re: Das Freud und Leid mit der Vorhersage und den Modellen

Beitragvon Lutz.Wikner am 16. Februar 2009, 20:41

Lieber Günther,

wie ich bereits sagte, die Summe der Vorhersagen im Jahreslauf mögen wohl kumuliert die 90%erreichen.
Wann aber werden Wettervorhersagen interessant, bzw. wann gucken alle auf die Vorhersagen?
... wenn sich etwas (spannendes) tut.
Wenn im Sommer 3 oder 4 Wochen immer das gleiche sommerliche Wetter vorhersagen, hört keiner mehr zu.
Wenn aber erste Wärmegewitter angekündigt werden, werden alle hellhörig und alle wollen genau wissen wann es losgeht. Genauso ist es mit Schneeankündigungen.
Bei diesen Vorhersagen trifft selten mehr als die Hälfte des Vorhergesagten ein.
Entweder stimmt /stimmen nicht ...

- der Zeitpunkt der Eintreffens der Wetterfront
- die korrekten Temperaturen oder
- die Summe der Niederschläge.

Zu guter letzt ist die Definition,, korrekte Vorhersage zu 90% `` genauer zu definieren:

Müssen hierbei die Eckpunkte der Vorhersage alle zu 100 % eintreffen.
Niederschlagsmenge, Eintreffen der Front und die korrekte Temperatur

Dies trifft nämlich ganz selten völlig ein, oder Günther.
Zuletzt geändert von Lutz.Wikner am 22. Februar 2009, 02:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Das Freud und Leid mit der Vorhersage und den Modellen

Beitragvon michael am 16. Februar 2009, 20:46

Deswegen gibts ja die 10%. Es ist egal, ob ange Zeit gutes Wetter herrscht, das sind dann die 90% und die 10% sind die, auf die es ankommt ;-)
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Re: Das Freud und Leid mit der Vorhersage und den Modellen

Beitragvon Guenter5 am 16. Februar 2009, 20:57

Lutz.Wikner hat geschrieben:


Dies trifft nämlich ganz selten völlig ein, oder Günther.


Lutz, da hast du recht, eine 100% richtige Wettervorhersage kann es trotz aller Fortschritte auch nie geben. Gerade deshalb finde ich die Meteorologie so spannend.
Übrigens kann es auch bei den von dir angeführten Westlagen Fehlvorhersagen geben, wenn sich Frontalwellen nicht so verhalten, wie es die Meteorologen bzw. die
Modelle gerne gehabt hätten. :mrgreen: :mrgreen:
Früher hat es dann halt immer geheißen: unbeständig und mäßig warm bis warm, oder leicht veränderlich. Das wirst du heutzutage von niemandem mehr hören.
Gruß Günter
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Re: Das Freud und Leid mit der Vorhersage und den Modellen

Beitragvon Lutz.Wikner am 16. Februar 2009, 21:52

Ja heute wird aufgrund der umfassenden Berechnungen der Großrechner versucht viel konkreter vorhergesagt.
Sicher wurden dadurch viele Vorhersagen besser, aber leider lehnen sich einige ,, sogenannte `` Experten allzuoft zuweit aus dem Fenster und sagen Niederschlagsmengen sehr punktgenau voraus (5 bis 10 Zentimeter). Das heißt in diesem Fall für
mich : 5 Zentimeter Schnee wenn ich Pech habe und ALLES dumm läuft und 10 Zentimeter, wenn ich genau an der richtigen Stelle wohne! Aber wie soll ich die mageren 1-2 Zentimeter die letztendlich rauskamen bewerten, wobei einige Ecken garnichts abbekamen!? > zumal diese Vorhersage um 23 Uhr tags zuvor gemacht wurden. Am nächsten Morgen ca. 8h später brauchte ich nur aus dem Fenster zu gucken, um zu wissen: DAS WAR MAL WIEDER NIX MIT DER VORHERSAGE !!!

Besser: Nachts kann es örtlich bis zu 5 Zentimeter schneien. Entlang der Weser unter Umständen noch mehr...

Oft bewegen sich die Vorhersagen an der oberen Grenze des Möglichen in Richtung Unwetterszenario.
Es ist seltener, das die vorhergesagten Niederschlagsmengen getoppt werden.
Der Kachelmann war der Vorreiter, der das langweilige runterlesen der Wettervorhersage auffrischte und spektakulärer machte, damit mehr Interesse geweckt wird. Das Wetter wird als Show verpackt, wobei immer nach Wetterextremen gesucht wird.
Das tatsächliche Wetter bleibt auf der Strecke und ist eben oft langweilig ...
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Re: Das Freud und Leid mit der Vorhersage und den Modellen

Beitragvon Guenter5 am 17. Februar 2009, 09:44

Lutz.Wikner hat geschrieben:Ja heute wird aufgrund der umfassenden Berechnungen der Großrechner versucht viel konkreter vorhergesagt.
Sicher wurden dadurch viele Vorhersagen besser, aber leider lehnen sich einige ,, sogenannte `` Experten allzuoft zuweit aus dem Fenster und sagen Niederschlagsmengen sehr punktgenau voraus (5 bis 10 Zentimeter). Das heißt in diesem Fall für
mich : 5 Zentimeter Schnee wenn ich Pech habe und ALLES dumm läuft und 10 Zentimeter, wenn ich genau an der richtigen Stelle wohne! Aber wie soll ich die mageren 1-2 Zentimeter die letztendlich rauskamen bewerten, wobei einige Ecken garnichts abbekamen!? > zumal diese Vorhersage um 23 Uhr tags zuvor gemacht wurden. Am nächsten Morgen ca. 8h später brauchte ich nur aus dem Fenster zu gucken, um zu wissen: DAS WAR MAL WIEDER NIX MIT DER VORHERSAGE !!!

Besser: Nachts kann es örtlich bis zu 5 Zentimeter schneien. Entlang der Weser unter Umständen noch mehr...

Oft bewegen sich die Vorhersagen an der oberen Grenze des Möglichen in Richtung Unwetterszenario.
Es ist seltener, das die vorhergesagten Niederschlagsmengen getoppt werden.
Der Kachelmann war der Vorreiter, der das langweilige runterlesen der Wettervorhersage auffrischte und spektakulärer machte, damit mehr Interesse geweckt wird. Das Wetter wird als Show verpackt, wobei immer nach Wetterextremen gesucht wird.
Das tatsächliche Wetter bleibt auf der Strecke und ist eben oft langweilig ...



Da ist was dran (aber bei den Wettermännern heisst es dann auch) -wer nicht wagt, der nicht gewinnt :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Das Freud und Leid mit der Vorhersage und den Modellen

Beitragvon Lutz.Wikner am 19. Februar 2009, 02:30

und wieder einmal stehen die Wetterpropheten vor einer schwer einzuschätzende Vorhersagezeit.
Erst soll es zum Wochenende hin milder werden.
Wie mild wird es denn genau? ... denn dies ist maßgeblich dafür entscheidend ob es schneit oder regnet.
,,, und wo ist die Grenze für Regen und Schnee.
Dann das zweite Problem.
Die Kälte kommt Anfang der nächsten Woche zurück.
Wie stark kann sich die Kälte bei der fortgeschrittenden Jahreszeit (Frühling ist nicht mehr weit) noch durchsetzen.
Schneit es sogar noch bis ins Flachland ? ... und wenn ja, bleibt er auch liegen oder gibt es nur nachts kurze Winterimpressionen.
Verschärft wird die ganze Geschichte noch, da einiges an Niederschlag vorhergesagt wird.
Wo schneit es dann und wieviel oder kommt es vielleicht nur zu Dauerregen.
Interessanter weise liege ich mit Rotenburg ständig in dem Bereich, wo es am schwierigsten ist vorherzusagen.

NA WER WAGT EINE VORHERSAGE ? Bitte mit Mengenangaben.
Mittwoch abend war das Forum ja ziemlich ruhig. gibts Probleme mit dem Computer oder mit der Wettervorhersage ...
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Re: Das Freud und Leid mit der Vorhersage und den Modellen

Beitragvon Guenter5 am 20. Februar 2009, 10:16

[quote="Lutz.Wikner"]und wieder einmal stehen die Wetterpropheten vor einer schwer einzuschätzende Vorhersagezeit.


Interessanter weise liege ich mit Rotenburg ständig in dem Bereich, wo es am schwierigsten ist vorherzusagen.


Ja, das finde ich auch interessant, da kannst du dich auch weiterhin über die Vorhersagen ärgern. Bis Mitte nächster Woche ändert sich an der Großwetterlage im wesentlichen
nix. Aber der Nordwesten dürfte im großen und ganzen auf der nasskalten, schmuddeligen Seite bleiben.

Gruß Günter
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Re: Das Freud und Leid mit der Vorhersage und den Modellen

Beitragvon Lutz.Wikner am 20. Februar 2009, 22:58

.. das mit der Vorhersage, das es zu Beginn der Woche wieder rasch kälter wird, was fast ALLE vorausgesagt haben, möchte ich jetzt mal nicht als falsche Vorhersage werten, da doch fast 4 Tage zwischen der Vorhersage und dem Eintreffen lagen, wobei mich schon wurmt, das es jetzt wohl ganz anders aussieht ( 1-2 Tage später )! Die milde Luft wird sich aller voraussicht nach immer mehr durchsetzen, so der allgemeine Tenor. Eine Rückkehr zum Winterwetter ist eher unwahrscheinlich. > Kehrtwende um 18o Grad!

Na ja, was soll ich noch sagen ...
meine Aussage wird fast täglich bestätigt, das Vorhersagen, bei solchen Wetterlagen falsche Vorhersagen herauf beschwören ...
Gucken wir mal was die nächsten Wochen bringen.
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Re: Das Freud und Leid mit der Vorhersage und den Modellen

Beitragvon michael am 21. Februar 2009, 09:19

Die milde Luft wird sich aller voraussicht nach immer mehr durchsetzen, so der allgemeine Tenor. Eine Rückkehr zum Winterwetter ist eher unwahrscheinlich. > Kehrtwende um 18o Grad!


Wer sagt den sowas? - Ab Donnerstag schon wieder Dauerfrost in den meisten Teilen von Deutschland. Oberhalb 700 Meter Dauerfrost (kurzfristig mal auf 1000 Meter (Mi) ansteigend, dann aber wieder recht beständiges Winterwetter (Die gestern angesprochene Regeneration).

Lutz, ich kann dir nur eines sehr nahelegen:
Lerne das Wetter für Dich selbst zu interpretieren, dann wirst du auch nicht enttäuscht (ausser über dich selber:-) )
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Re: Das Freud und Leid mit der Vorhersage und den Modellen

Beitragvon Guenter5 am 21. Februar 2009, 10:39

Es war eigentlich immer klar, dass der NW auf der nasskalten Seite liegt. Haben wir ja auch immer wieder betont. Warum ziehst du nicht 50-100 km weiter nach Osten, dort ist
eher Schnee anzutreffen. :mrgreen: :mrgreen: An der Wetterlage ändert sich auch in den nächsten Tagen wenig.Aber wir haben ja bald März und angesichts der auch schon fortgeschrittenen Jahreszeit ist Dauerfrost eigentlich nicht mehr zu erwarten. Die Frostgrenze liegt im Mittel so zwischen 700 und 1200 m.
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Re: Das Freud und Leid mit der Vorhersage und den Modellen

Beitragvon Lutz.Wikner am 21. Februar 2009, 19:17

wer sagt denn sowas ... (Kritik an die Äußerungen von Lutz)
In der Vorhersage im Wetterforum am 20.02.09 gegen 13:52h (von Günther)habe ich so etwas gelesen.
,,Mit der Ostverlagerung des Hochs zunächst Nordwest-Lage, die dann einschläft ...
so könnte sich Ende Februar der Vorfrühling durchsetzen.
Ende Februar ist für mich so etwa ab dem 25.02 also ab Mittwoch / Donnerstag.
Nun lese ich mit großem Interesse, das der Winter den ganzen März weiter um seine Vormachtstellung kämpfen wird ( Grönland-Hoch ). Ach nun doch (Vorfrühling ????)
Weiter zeigten die bebilderten Wettervorhersagen (Wetter Online)zunächst, das ab Mittwoch die Kälte zurückkommt, dann sollte sich die wärmere Luft wohl Bundesweit durch setzen und nun wird wieder zurück gerudert.
Vielleicht sollten sich ALLE mehr auf kurzfristige Vorhersagen beschränken, denn derzeit ist alles über 3-4 Tage reine Spekulation und springt von einem Extrem ins andere.

---
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Re: Das Freud und Leid mit der Vorhersage und den Modellen

Beitragvon michael am 21. Februar 2009, 20:06

Ich weis ehrlich gesagt nicht, was dein Problem ist, aber ich versuche Dir mal was zu erläutern:
Vorhersagezeitraum und Güte:
1 Tag: 90%
2 Tage: 80%
3 Tage: 60%
4 Tage: 30%
5 Tage: 10%

Merkst du was? Und genauso solltest du Vorhersagen betrachten: Mit Vorsicht!
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Re: Das Freud und Leid mit der Vorhersage und den Modellen

Beitragvon Guenter5 am 21. Februar 2009, 20:32

Aussichten für mehr als 3-4 Tage sind ja auch keine Vorhersagen, sondern nur Trends, die vielfach auch eintreffen. Aber richtige Wetterdienstler stören sich daran nicht, sondern
finden dies interessant und auch spannend.
Aber eine Wahrscheinlichkeit von 30% entspricht einem zufälligen Eintreffen, insofern könnte man auch seine Glaskugel fragen :mrgreen: :mrgreen:
Gruß Günter
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