So, nun zu meinem akuellen Anliegen: Wir fahren regelmäßig in den Herbstferien an die Côte d’Azur und hatten in den letzten Jahren meist südöstliche bis östliche Winde die eine ordentliche Brandung erzeugt, aber manchmal auch Wolken mitgebracht haben. Einige Male hatten wir auch schon die ersten Herbststürme, letztes Jahr besonders heftig, sogar mit einer Mini-Sturmflut. (Ich wußte gar nicht dass es sowas am Mittelmeer gibt). Der Wind (ca 80-100 km/h) laut Wetterdienst) drückte das Wasser bestimmt 1,5 bis 2 Meter über den normalen Wasserstand in die Bucht hinein (Anse de Pampelonne), der Sandstrand und Teile des Feriendorfes (Kon Tiki) standen unter Wasser. http://maps.google.de/?ll=43.219188,6.6 ... 13&vpsrc=6
An den Felsen südlich des Cap Camarat sah man an hängengebliebem Treibgut, dass die Wellen bis zu 6 Meter hoch gewesen sein mußten. In der Bucht waren sie wohl nicht höher als 2 Meter. War eine sehr beeindruckende Sache. Spätestens als das Wasser in Bächen den Strand hoch (!) lief, war klar dass das nicht bei einer steifen Brise bleiben würde.
Nach 2 Tagen war der Spuk aber wieder vorbei,man konnte wieder in der Sonne am Strand liegen und in der Brandung surfen. Die Tageshöchsttemperaturen lagen Mitte Oktober meist zwischen 20 und 25 Grad, Nachts 10-15.
Aktuell würde mich interessieren, wie sich die prognostizierte Wetterlage bei uns (freundliches, mittelwarmes Hochdruckwetter) für das Wetter an der Côte d’Azur in der 1. Oktoberwoche bedeutet. Inwiefern wirkt sich diese Hochdrucklage auf das Mittelmeerwetter aus?

