von Micha_Esslingen am 19. Juni 2007, 07:18
Ich habe das schon in einem anderen Beitrag so beschrieben.
Die Dinos (Echsen - Kaltblüter) lebten 170 Millionen Jahre auf auf diesem Planeten, bis es ihnen zu kalt wurde und die großen unter ihnen ausstarben. Damals war das Klima auf dem Festland um die 60°C warm, die Meere hatten eine Temperatur von rund 40°C. Das zeigt, was über 170 millionen Jahre lang normal war.
Wir kennen unser Wetter (nicht Klima) seit rund 100 Jahren, denn das Wetter ist etwas kurzfristiges, das Klima etwas sehr langfristiges. Das Klima verändert sich ständig und das Wetter sind die kurzfristigen Auswirkungen des Klimas. Wir befinden uns derzeit in einer Warmphase der letzten Eiszeit. Wären wir nicht in einer "Eiszeit", so hätten wir wieder ein Klime wie bei den Dinos. Gabs bei den Dinos Chancen für Säugetiere?
Du siehst, dass alles im stetigen Wandel ist, auch der Mensch. Nur leider hat der Mensch einen GEWALTIGEN NACHTEIL der Natur gegenüber: Er ist nicht so Anpassungsfähig.
Wenn wir also alles durch unser Handeln beschleunigen haben wir noch weniger Chancen uns anzupassen. Der Natur ist das ziemlich egal.
Zu Zeiten der Wikinger war Grönland im Süden übrigens auch Eisfrei, sonst hätten die dort nich ansiedeln können.